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Lokales

21. August 2017 | 21:36 Uhr

Rekordergebnis auf der Freilichtbühne

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Schwerin | Mit mehr als 58 000 Zuschauern bei insgesamt 23 Veranstaltungen war die Freilichtbühnen-Saison 2010 die bisher beste seit der Modernisierung der Open-Air-Anlage. Absoluter Renner des Jahres waren die beiden Konzerte von Unheilig mit insgesamt 9000 Zuschauern, aber auch Band-Legende Silly mit der neuen Frontfrau Anna Loos zog am Sonnabend gut 5000 Zuschauer an.

Mit diesem vielbejubelten Auftritt endete das Open-Air-Jahr in Schwerin. "Ich bin sehr zufrieden mit der Bilanz, zumal wir nicht nur als städtischer Vermieter der Bühne, sondern erstmals als eigene Veranstaltungsagentur aufgetreten sind und das Programm viel stärker mitgestalten konnten", sagt Petra Blunk, Geschäftsführerin der neuen C&M Concert und Management GmbH. "Wir haben fast jeden Geschmack bedient - von Taschenlampenkonzert über MeckProms, Public Viewing bis zu Chris de Burgh."

Welche Künstler im nächsten Sommer das Publikum locken sollen, darüber hüllen sich die Veranstalter noch in Schweigen. "Die Bands geben erst spät bekannt, ob sie auf Open-Air-Tour gehen", sagt Franziska Hasselbrink vom Veranstaltungsmanagement. "Wir möchten noch nichts Definitives sagen, um keine Fans zu enttäuschen." Wunschkandidaten gibt es: Xavier Naidoo zum Beispiel oder Silbermond. "Deutscher Rock läuft sehr gut in Schwerin und Partymusik", weiß Petra Blunk aus Erfahrung.

Die meiste Zeit des Jahres 2011 wird die Freilichtbühne allerdings vom Staatstheater bespielt. Wegen der Arbeiten auf dem Alten Garten weichen die Schlossfestspiele mit Webers "Freischütz" dorthin aus. Für andere Veranstaltungen verbleiben nur der August und September.

"Hauptgeschäft der meisten Künstler sind Auftritte in den großen Hallen", sagt Hasselbrink. Dort sei das Platzangebot größer, und die Lautsprecher dürften aufgedreht werden. Stars wie Rammstein oder Peter Maffay, an denen Petra Blunk seit Jahren "dran" ist, wären eher Kandidaten für die Halle. Außerdem haben sich die Schweriner für "The Dome" beworben, auch eine Folge von "Deutschland sucht den Superstar" könnten sich die Veranstalter in der Kongresshalle vorstellen. "Beim Fernsehen muss man allerdings Klinken putzen", so Franziska Hasselbrink. "Das werden wir jetzt tun."

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erstellt am 19.Sep.2010 | 06:59 Uhr

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