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Wirtschaftsförderung für Upahl : Rehna hofft auf Geld für neue Gewerbeflächen

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Rund 500.000 Euro investierte Rehna in den zurückliegenden Monaten in den Ankauf von Grundstücken an der B 104. Das Gewerbegebiet soll wachsen. In Upahl sind in diesem Jahr Einnahmen in Höhe von 2700 Euro geplant.

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erstellt am 28.Nov.2013 | 10:53 Uhr

Die Vermarktung von Gewerbeflächen und die Ansiedlung von Unternehmen, mit diesen Zielen sind die Stadt Rehna und die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises (WFG) vor Jahren gemeinsam an den Start gegangen. Mittlerweile geht die heute als Stabsstelle in der Kreisverwaltung geführte WFG andere Wege und konzentriert sich fast ausschließlich auf die Vermarktung des gewinnträchtigeren Standortes Upahl. So zumindest skizzierte die WFG unter Leitung von Christiane Lösel das ausklingende Wirtschaftsjahr 2013 und die Aussichten für die Folgejahre.

Allein durch den Verkauf von vorrätigen Grundstücken in Upahl sind in diesem Jahr Einnahmen in Höhe von 2700 Euro, 612 000 in 2014 und weitere 753 000 Euro in 2015 geplant. Geht das Vorhaben auf, besteht für den Landkreis die Chance, dass die einst finanziell ins Wanken geratene Gesellschaft sogar das Gesellschafterdarlehen des Kreises in Höhe von 500 000 Euro aus 2011 und eine Kapitalrücklage von 750 000 Euro in die Kreiskasse zurückzahlt.

Immerhin könnten weitere 70 000 Euro aus dem Haushalt der Stadt Rehna fließen. Genau diese Summe wendete die Wirtschaftsfördergesellschaft für Planungskosten für das im Entstehen begriffene Gewerbegebiet linksseitig der B 104 in Richtung Schönberg auf. "Die WFG hat mit Rehna kooperiert", so Buschhart. Allerdings wurde die Gesellschaft nicht umfänglich tätig. Entsprechend des Vertrages aus 2007 wurden aber die Planungsunterlagen für eine Erschließung gefertigt. Aus Sicht von Christiane Lösel ist bislang nicht klar, ob und wann die Rehnaer "Rückzahlungen" ermöglichen, hieß es vor dem Ausschuss für Wirtschaft im Nordwesten.

Buschhart sieht durch das aktuelle Engagement der Stadt aber eine reelle Chance: "Wenn die Stadt Rehna ihr Gebiet wie angekündigt erschließt, sind die Planungskosten umlagefähig und fließen nach einem Verkauf zurück an die Gesellschaft des Kreises."

Rehnas Interesse an einer wirtschaft lichen Entwicklung lässt sich erkennen. Rund 500 000 Euro investierte die Kommune nach Aussagen von Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg in den zurückliegenden Monaten in den Ankauf von Grundstücken an der B 104. Bereits etablierte Unternehmen sehen darin ein Angebot und für sich Wachstumschancen. Darüber hinaus sollen weitere mittelständische Firmen aus dem Umkreis der Klosterstadt ihr Interesse am Standort Rehna bekundet haben.

Für den so genannten ersten Bauabschnitt stehen zehn Hektar Fläche zur Verfügung. Eine Erschließung gilt als kostspielig. Gibt das Amt für Landwirtschaft und Umwelt seine Zustimmung , besteht die Möglichkeit, dass Rehna in den Genuss von Fördermitteln für den Bau von Straßen und Versorgungsleitungen kommt. Auf schätzungsweise 900 000 Euro beläuft sich laut Stadt die Erschließung. Rehna könnte dafür eine 90-prozentige Unterstützung vom Landesförderinstitut erhalten. Mit einer Antwort wird für Januar 2014 gerechnet.

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