Rauchverbot: Prignitzer Gastronomie lehnt Verschärfung ab

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Unerwünscht: Prignitzer Gastronomen wollen keine Verschärfung des jetzigen Rauchverbotes.dpa

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15. Juli 2010, 08:42 Uhr

Prignitz | Eine Verschärfung des Rauchverbots in Gaststätten lehnt Bodo Rückschlag als Prignitzer Geschäftsstellenleiter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes ab. Das Bundesland Bayern hatte kürzlich eine neue Debatte ausgelöst. Dieser war ein erfolgreicher Volksentscheid vorausgegangen. In Bayern wird nach diesem am 1. August ein Rauchverbot ohne jede Ausnahme in der Gastronomie eingeführt.

Zugleich löste der Volksentscheid einen neuen Vorstoß für ein bundesweites Rauchverbot in Gaststätten aus. Eine fraktionsübergreifende Gruppe wolle spätestens Anfang 2011 einen Gesetzentwurf für ein bundesweit einheitliches Rauchverbot in den Bundestag einbringen, um die unterschiedlichen Länderregelungen zu beenden.

"Unsere jetzigen Bestimmungen in Brandenburg sind gut und für Gastronomen vertretbar", sagt Bodo Rückschlag. Danach ist Rauchen in abgetrennten Räumen zulässig. Die anfängliche Kritik der Gaststättenbetreiber gegen diese Lightversion eines Verbots habe sich gelegt, bestätigt Rückschlag. Es gebe sogar positive Reaktionen, dass Gäste gerade während des Essens die rauchfreie Zone als angenehm empfinden.

"Wird das Gesetz verschärft, stellt das Gastronomen in Landgaststätten vor ein echtes Problem", befürchtet Rückschlag. Bisher sei ihm aber nicht bekannt, dass die Potsdamer Landesregierung solche Pläne verfolge.

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