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Lokales

24. November 2017 | 17:51 Uhr

Raucher sind am Strand unerwünscht

vom

svz.de von
erstellt am 15.Jul.2011 | 07:14 Uhr

Rostock | Rauchfreier Strand: Ab sofort sind Schmöker an einigen Abschnitten in Warnemünde und Markgrafenheide unerwünscht. Konkret betroffen sind der Strandaufgang 12 in Warnemünde und der Strandaufgang 8 in Markgrafenheide. Die Bürgerschaft hatte die Tourismuszentrale in ihrer Sitzung am 30. Juni mit diesem Schritt beauftragt.

"Es geht uns darum, Familien mit Kindern Strandbereiche anzubieten, in denen sie nicht belästigt werden", sagte damals Grünen-Fraktionschef Johann-Georg Jaeger, dessen Fraktion den Antrag eingebracht hatte. Einheimische und Gäste hatten zuvor mehrfach auf das Problem aufmerksam gemacht.

Zwang mittels Strafen oder Kontrollen gibt es allerdings nicht - der Verzicht auf das Rauchen an den entsprechenden Strandabschnitten basiert auf Freiwilligkeit, so die Tourismuszentrale. In den kommenden Tagen will sie Schilder mit der Aufschrift "Rauchen nicht erwünscht" aufstellen, die die Nutzer auf die Neuregelung hinweisen. Sie soll zunächst ein Jahr gelten. Dann zieht die Tourismuszentrale Bilanz, im Erfolgsfall könnten die Schilder dauerhaft am Strand bleiben. Beide betroffenen Abschnitte sind strandkorbfrei. In Warnemünde sind am Aufgang 12 unter anderem der Volleyballplatz und das Piratennest zu finden.

Um die Sauberhaltung der Strände zu unterstützen, werden zusätzlich 10 000 sogenannte Strandaschenbecher an mehr als 25 Strandkorbvermieter, Wassersportanbieter und andere strandnahe Bewirtschafter in Warnemünde und Markgrafenheide verteilt. Die Strandascher werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie haben das Format einer Streichholzschachtel und sind mit brandsicherer Folie ausgekleidet - ideal, um Zigarettenkippen oder auch Kaugummi sauber und umweltfreundlich nach einem Strandbesuch in Müllbehälter zu entsorgen.

Die bisherige Resonanz auf die Aktion ist sehr gut, so die Toursimuszentrale. Die Strandbewirtschafter versprechen sich davon deutlich weniger Zigarettenstummel im Ostseesand. Ein ähnliches Experiment gab es bereits vor zwei Jahren in Warnemünde. Auch damals hätten die Strandnutzer die handlichen Aschenbecher sehr gut angenommen.

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