Raubüberfall auf Videothek

Zerstört und fast abgefackelt: eine neue Sitzgruppe am internationalen Radfernweg am Güstrow-Bützow-KanalHans-Jürgen Kowalzik
Zerstört und fast abgefackelt: eine neue Sitzgruppe am internationalen Radfernweg am Güstrow-Bützow-KanalHans-Jürgen Kowalzik

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26. April 2010, 06:59 Uhr

Güstrow | Bei einem Raubüberfall in der Güstrow Videothek in der Eisenbahnstraße erbeutete ein maskierter und bewaffneter Mann am Sonntag mehrere 100 Euro. Der Unbekannte betrat gegen 21.30 Uhr die Videothek, wie die Polizei gestern informierte. Mit vorgehaltener Pistole forderte er von der Angestellten den Kasseninhalt. Zwei Kunden, so die Polizei, mussten sich auf den Boden legen, während die Mitarbeiterin dem Räuber Geld in einen Rucksack legte. Der Unbekannte flüchtete zu Fuß mit der Beute.

Die Angestellte blieb unverletzt, war aber geschockt. "Sie hatte natürlich Angst, reagierte jedoch richtig. Sie hat den Überfall aber ganz gut weggesteckt", berichtete eine Kollegin. Gestern musste sie nicht arbeiten. In der Videothek lief es gestern wie immer. Trotzdem ging den Mitarbeitern der Überfall nicht aus dem Kopf. "Man rechnet, auch wenn man von solchen Taten hört, nicht damit, dass es einem selbst passiert", meinte eine Angestellte.

Die Polizei sucht nach einem Täter, der 18 bis 19 Jahre alt und 1,70 bis 1,78 Meter groß ist. Er hat eine schlanke Gestalt und trug einen schwarzen Kapuzenpullover mit grünen, unregelmäßig verlaufenden Streifen, eine blaue, ausgewaschene Arbeitshose, schwarze Arbeitsschuhe und einen schwarzen Rucksack. Die Kapuze hatte er als Maskierung tief ins Gesicht gezogen. Bei der Pistole handelt es sich um eine schwarze, auffällig kleine Waffe, die deutliche Gebrauchsspuren aufwies. Die Kripo Güstrow ermittelt.

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