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Lokales

19. November 2017 | 22:54 Uhr

Raelert Brothers und Rank gut gelandet

vom

svz.de von
erstellt am 02.Jan.2011 | 07:32 Uhr

Rostock | Aus dem in den letzten Dezembertagen 2010 mit seinen Minustemperaturen eisigen deutschen Nordosten ab in die Sonne der Kanaren - Andreas und Michael Raelert sowie ihr Teamgefährte Sebastian Rank vom Triathlon-Club FIKO Rostock sind am Neujahrstag gut auf Fuerteventura gelandet.

"Es hat alles bestens geklappt. Ich war für das Autoabholen am Hamburger Flughafen zuständig", berichtete Gudrun Raelert, Mutter der beiden Brüder.

Umdisponieren, ja, sogar ausfallen lassen mussten die Raelert Brothers ihre eigentlich am 31. Dezember geplante Teilnahme am Silvesterlauf in Greifswald. "Das Blitzeis machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Vollstes Verständnis von unserer Seite, dass sie auf einen Start verzichteten", sagte Ralf

Ploen, Abteilungsleiter Leichtathletik des Greifswalder SV 04.

Etwas anderes einfallen lassen müssen sich Andreas, Michael und Sebastian auch in Las Playitas auf Fuerteventura. Das dortige 50-Meter-Schwimmbecken ist in den ersten Januartagen noch gesperrt. Ein Unwetter hat den bei Gran Tarajal (zweitgrößte Stadt der Insel) gelegenen Ort heimgesucht. Die Verantwortlichen des Grand-Resort-Komplexes empfehlen das Tragen von Wetsuits, wie sie zum Beispiel Surfer, Taucher und Kanuten benutzen.

Die Neoprenanzüge wird das Rostocker Trio sicher mit dabei haben, zumal neben dem Beckentraining auch Einheiten im Atlantik geplant sind. Der weist wie die Außentemperatur rund 23 Grad auf. Sonne pur ist für den zweiwöchigen Aufenthalt prognostiziert - ideale Bedingungen vor allem für das Laufen und Radfahren.

Speziell Letzteres wird es in sich haben. Andreas Raelert nennt aus den vielen Möglichkeiten der Vulkan-

insel ein im Programm vorgesehenes Beispiel: "Ein Härte-fall par excellence wird die sogenannte Königstour über Betancuria. Der Anstieg nach Cardon wird der Hammer sein. Insgesamt 1650 Höhenmeter auf 120 Kilometern sind zu überwinden." Da droht manch einem noch nicht in ausreichender Verfassung befindlichen Sportler - sicher nicht den Hansestädtern - sogar Absteige- und Schiebegefahr. Auch das Laufen könnte "Stehversuche" beinhalten. "Eine 21,1 Kilometer lange Strecke führt durch das Dorf Las Playitas bis an das sogenannte ,Ende der Welt. Das wird Hügeltraining pur", schätzt Michael Raelert ein. Aber die Brothers nebst Sebastian Rank weilen ja nicht zum Relaxen auf Fuerteventura. "Grundlagenausdauer heißt das Stichwort", sagt Rank und ergänzt: "Die drei Disziplinen des Triathlon werden dabei aber nicht alles sein. Ein wenig Abschalten auf dem 18-Loch-Golfplatz müsste drin sein." Genau der richtige Ort, um sich entspannt Gedanken über die noch offenen Wettkämpfe auf dem Weg zum geplanten Raelertschen Doppelstart am 8. Oktober beim Ironman auf Hawaii zu machen.

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