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Lokales

18. November 2017 | 13:15 Uhr

Putlitz wieder gan(s)z literarisch

vom

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erstellt am 06.Jun.2010 | 08:11 Uhr

Putlitz | Zum nun schon sechsten Mal wurde am Sonnabend Abend in der Putlitzer Nicolai-Kirche der Putlitzer Preis verliehen, unterstützt vom Förderverein zum Aufbau der Putlitzer Kirchturmspitze. Dem Aufruf des Vereins der "42erAutoren", eine Kurzgeschichte zum Thema Essen einzureichen, waren 521 Teilnehmer aus ganz Deutschland und darüber hinaus gefolgt. Eine Jury wählte aus den Einsendungen 43 Texte aus. Daraus wurden dann die sechs Siegertexte ermittelt.

Während die Plätze vier bis sechs bereits vor der festlichen Preisverleihung veröffentlicht worden waren, machte es Autorenvereins-Vorsitzender Michael Höfler am Sonnabend spannend. Gymnasiastinnen bzw. Absolventinnen des Pritzwalker Goethe-Gymnasiums lasen nämlich zunächst die Texte der Autoren vor, bevor die Namen bekannt gegeben wurden. Um so größer war am Ende der Beifall für die drei Erstplatzierten. Siegerin wurde Barbara Nobis aus Unnar mit ihrem "Bandsalat", Christiane Lahusen aus Berlin belegte mit ihrer Geschichte "32, mon amour" den 2. Platz und Wilhelm R. Vogel aus Wien kam mit dem "ultimativen Risotto" auf Platz 3. Sie alle erhielten zur Putlitzer-Preis-Urkunde das Putlitzer Stadtwappentier, die Gans. Der Schirmherr der Veranstaltung, Gebhard Gans Edler Herr zu Putlitz hatte noch ein besonderes Geschenk mitgebracht. Ganz passend zum Thema des diesjährigen Preises gab es für die Sieger das Buch "Bei den Edlen Gänsen zu Tisch" mit Rezepten und Anekdoten von den einstigen Gütern derer zu Putlitz. "Große Preisgelder vergeben wir nicht, es geht mehr um den ideellen Wert", betonte Höfler.

Die Namensähnlichkeit von Putlitz mit dem Stifter des Pulitzer-Preises (Joseph Pulitzer) hatte den 42erAuoren-Verein dazu veranlasst, als europäisches Pendant den Putlitzer Preis ins Leben zu rufen, die Gans als Logo für den Preis zu wählen. Erstmalig wurde der Putlitzer Preis 2005 vergeben. Mittlerweile hat er sich in Autorenkreisen einen Namen, die Stadt Putlitz weit über Prignitzer Grenzen hinaus bekannt gemacht. Gebhard zu Putlitz regte am Sonnabend an, künftig einen kleinen Putlitzer Preis hinzuzufügen, um junge Leute der Region weiter an die Literatur heranzuführen, sie dafür zu motivieren, selbst Geschichten zu schreiben.

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