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Pro Bahn: Technik für Sicherheit fehlt auch in MV

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erstellt am 31.Jan.2011 | 08:31 Uhr

Rostock | Längst nicht alle Bahnstrecken in Mecklenburg-Vorpommern sind mit Sicherheitstechnik für den automatischen Stopp von Zügen ausgestattet, wenn der Lokführer ein Haltesignal übersieht. Unfälle wie der vom Wochenende nahe Hordorf in Sachsen-Anhalt mit zehn Toten seien auch im Nordosten möglich, warnt der Sprecher des Fahrgastverbandes Pro Bahn im Land, Marcel Drews. So verfügte die größtenteils eingleisige Bahntrasse von Lübeck über Güstrow und Neubrandenburg nach Stettin über weite Strecken noch nicht über das Sicherungssystem mit dem Namen "Punktförmige Zugbeeinflussung" (PZB). Das treffe auch auf Strecken wie Tessin-Rostock-Wismar und Waren - Malchow - Parchim - Ludwigslust zu. "Das ist ein unglaublicher Zustand", sagte Drews. "Macht die Bundesregierung so weiter wie bisher, dauert es noch ein Jahrzehnt, bis die Strecken in Mecklenburg-Vorpommern saniert sind." Die Ausstattung mit PZB bringe neben größerer Sicherheit auch kürzere Reisezeiten, so Drews.

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