Märchen in Pritzier : Pritzier: Suche nach dem Tannenbaum

„Die Suche nach dem Tannenbaum“ hieß das kleine selbstgeschriebene Theaterstück in diesem Jahr, das in der bis  auf den letzten Platz gefüllten Kirche aufgeführt wurde.  Fotos: Röpcke
1 von 2
„Die Suche nach dem Tannenbaum“ hieß das kleine selbstgeschriebene Theaterstück in diesem Jahr, das in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche aufgeführt wurde. Fotos: Röpcke

Eltern und Erzieher der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ führten zum jüngsten Weihnachtsmarkt selbst geschriebenes Stück auf

svz.de von
03. Dezember 2013, 07:00 Uhr

„So voll war unsere Kirche ja schon lange nicht mehr“, sagte Pritziers Bürgermeister Rainer Hamann unmittelbar vor Beginn des mittlerweile 3. Märchenspiels in Folge in der neogotischen Petruskirche zu Pritzier.

Das Besondere an diesem Laienspiel ist es von je her, dass die Eltern und Erzieher der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ für ihre Kinder und die Gäste des kleinen Weihnachtsmarktes unmittelbar vor der Kirche das Märchenspiel zum Besten geben. „Die Suche nach dem Tannenbaum“ hieß das kleine selbstgeschriebene Theaterstück in diesem Jahr, das in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche aufgeführt wurde. „Das Verhältnis der Elternschaft zu den Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte hier in Pritzier ist schon von Anfang an sehr gut. Vor etwa zwei Jahren wurden wir von den Erzieherinnen angesprochen, ob wir es uns nicht vorstellen könnten, zur Weihnachtszeit ein Märchenspiel für die Kleinsten der Gemeinde einzustudieren. Wir ließen uns natürlich nicht lange bitten, und die Idee des mittlerweile schon traditionellen Laienspiels in der Adventszeit war geboren“, berichtet Monique Schupetta, deren zwei Kinder selbst in der Kindertagesstätte und im Hort der Einrichtung täglich betreut werden.

Die Proben begannen in diesem Jahr bereits Anfang Oktober, schließlich ist nicht nur das Märchenspiel zu schreiben, sondern auch die Kostüme wurden eigens für das kleine Theaterstück angefertigt und die Musikeffekte am Computer aufwendig zusammengeschnitten. „Zum Glück haben wir mit Olga Braun aus Lübtheen eine geschickte Schneiderin mit im Boot, ohne die wir den enorm großen Aufwand weder bewältigen noch finanzieren könnten“, ergänzt Schupetta. „Wir haben hier in der Kindertagesstätte eine tolle und engagierte Truppe zusammenbekommen, auf die wir uns als Gemeindevertretung zu jedem Zeitpunkt verlassen können“, lobt Bürgermeister Rainer Hamann seine Erzieherinnen über alle Maßen, während er gemeinsam mit den vielen Kindern und Gästen das diesjährige Märchenstück verfolgt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen