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Lokales

21. August 2017 | 12:17 Uhr

Prignitzer Landmarkt ist ausgebucht

vom

Weisen | Honig, Marmeladen, Säfte, Liköre, Öle - die Produkte der Hofgemeinschaft Dannenwalde (Gemeinde Gumtow) verwöhnen den Gaumen. Und fürs Auge gibt es im Laden "Naturzauber" im Prignitzer Landmarkt auch so einiges: Selbst gezogene Kerzen aus Bienenwachs, handgemalte Bilder, kreative Postkarten. Hinzu kommen die Angebote der Partner, unter anderem einer Floristin, einer Seifenmacherin und eines Holzspielzeugherstellers, alle aus der Prignitz und der Umgebung. Anja und Andrea Hübner füllen seit 16. September die letzte freie Verkaufsfläche im Prignitzer Landmarkt und ergänzen das vorhandene Sortiment auf sinnvolle Art und Weise. Erfahren haben sie von dieser Möglichkeit durch Mundpropaganda. "In Dannenwalde fingen wir 2004 ganz klein an, waren zuletzt überwiegend auf Spezial- und jahreszeitlichen Märkten unterwegs und möchten gern mit diesem Geschäft in Weisen bleiben, wenn es sich für uns rechnet", erzählt Andrea Hübner.

Die Umsätze in den Geschäften des Prignitzer Landmarktes betrachtet auch Hans-Jürgen Arndt, Amtsdirektor von Bad Wilsnack/Weisen, als Knackpunkt. Dennoch zieht er jetzt, da alle Räume vermietet sind, eine positive Zwischenbilanz. "Wir können zufrieden sein. Speziell die Weisener Bevölkerung nimmt diese Möglichkeit sehr gut an. Ich weiß, wovon ich spreche - ich bin Weisener", sagt Arndt und wendet zugleich ein, dass man sich keinesfalls auf den Lorbeeren ausruhen werde. "Wen wir noch nicht erreicht haben, sind die Durchreisenden, speziell auf der alten B 189. Dafür ist ein verändertes Werbekonzept nötig. Wir arbeiten dran, aber so etwas ist auch kostenintensiv", macht Arndt deutlich. Er geht davon aus, dass die Umsetzung im nächsten Jahr erfolgen kann, dass man dann sichtbare Veränderungen sehen wird. Geplant sei auf dem Areal überdies ein Spielplatz. Das werde dann mit Sicherheit ein weiterer Anziehungspunkt sein, so Arndt.

Für rund 700 000 Euro - davon 460 000 Fördermittel und 240 000 Euro Eigenmittel - ließ die Gemeinde von Oktober 2008 bis zum Frühlingsbeginn 2009 einen Teil des ehemaligen Götzen-Baumarktes, der seit kurz nach der Jahrtausendwende leer stand, herrichten. Unter dem Dach fanden Händler und Gastronomie Platz, außerdem befindet sich hier das Dorfgemeinschaftszen trum der Weisener. Aufgewertet wurde auch das Umfeld der Halle, entstanden ein Buschbackofen und die Schmiede.

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erstellt am 23.Sep.2010 | 07:18 Uhr

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