Prignitzer Chemie baut neue Anlage

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03. Mai 2011, 08:19 Uhr

Wittenberge | Richtfest gestern Nachmittag bei der Prignitzer Chemie in Anwesenheit regionaler Politprominenz: Das zur Hamburger Cremer Gruppe gehörende Unternehmen mit Sitz im Wittenberger Industriegebiet Süd wird ab Dezember hochwertige Spe zialerzeugnisse vor allem für die Kosmetik-, aber auch für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie in einer neuen Ester-Produktionsanlage herstellen. 15 Millionen Euro investiert die Cremer Holding in diese Erweiterung.

Bereits in Betrieb ist seit Mitte 2010 eine erweiterte Anlage, in der hochwertiges Glyzerin und Fettsäuren hergestellt werden. Der Großteil der 15-Millionen-Investition fließt aber in die neue Produktionsstätte. "Ihre Errichtung ist ein Schritt weiter auf dem Weg, die Prignitzer Chemie zu einem führenden Anbieter für nachhaltig hergestellte Produkte zu entwickeln", unterstreicht Stefan Cremer, geschäftsführender Vorstand der Cremer-Holding. Das Wittenberger Unternehmen verarbeitet ausschließlich nachwachsende Rohstoffe. "Wir sind in der Lage, sehr anspruchsvolle Kleinstmengen zu produzieren", erklärt Cremer mit Verweis auf die Bioqualität, die das Werk herzustellen vermag.

Seit 1993 engagiert sich Cremer in Süd, hat seit dem kontinuierlich an der Entwicklung des Standortes gearbeitet. Derzeit sind in der Prignitzer Chemie 70 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 13 Auszubildende, "um unseren eigenen Berufsnachwuchs heranzuziehen", unterstreicht Betriebsleiter Dr. Friedrich-Wilhelm Baumann. Bereits mit Investitionsbeginn habe man angefangen, den Mitarbeiterstamm aufzustocken. Dr. Baumann geht von bis zu zehn weiteren Beschäftigten aus.

Anerkennende Worte fanden die Auftraggeber gestern für die regionalen Firmen, die das Bauvorhaben umsetzen, wie die Perleberger Hochbaugesellschaft, PSK und die Firma Beier.

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