Neue Ausstellung im Kulturhaus Wittenberge : Zwölf Sichten auf Wittenberge

Vor einem Wittenberge-Motiv: Christian Kantor, Christian Male, Uwe Neumann und Lars Kretlow (v.r.).
Vor einem Wittenberge-Motiv: Christian Kantor, Christian Male, Uwe Neumann und Lars Kretlow (v.r.).

Aus einem Projekt der Stadtwerke wurde letztlich auch noch eine Fotoschau

23-11368044_23-66107913_1416392308.JPG von
23. März 2018, 12:00 Uhr

Am Anfang stand die Idee der Stadtwerke, ihren Internetauftritt frischer, moderner zu gestalten. Dass daraus dann auch noch eine hochkarätige Ausstellung entstand, die Geld für ein soziales Projekt des Versorgungsunternehmens bringen soll und wird, war da noch nicht abzusehen. Die Ausstellung ist seit Mitte dieser Woche im Kultur- und Festspielhaus zusehen.

Aber erst einmal zurück zum Ausgangspunkt. Für das besagte Auffrischen ihres Internetauftritts gewannen die Stadtwerke den in Berlin lebenden und aus Tirol stammenden Fotografen Christian Male. Der Mann kam nach Wittenberge, schaute, fotografierte.

Seine Bilder sagten nicht nur der Stadtwerksführung zu. „Wir wurden auf sie angesprochen, auch von anderen Versorgungsunternehmen, als diese die Aufnahmen im Internet sahen. Eben weil sie so herausragend sind“, sagt Lars Kretlow, Leiter Vertrieb bei den Stadtwerken.

Basierend auf dieser Anerkennung entstand dann die Idee, Fotografien von Christian Male auszustellen. Im kleinen Saal des Kulturhauses zeigt Male zwölf Sichten auf Wittenberge. Der Wasserturm in einem Meer von Bäumen, ein Blick in die Spitze des Kletterturms, ein Detail des Empfangsgebäudes auf dem Bahnhof, Elbe mit Sonnenuntergang, grafische Sichten auf ein verfallendes Nähmaschinenwerksgebäude, ein fast romantischer Blick auf den Königsdeich mit Bootshaus: Male hat sich Wittenberge mit der Kamera erobert. Er lasse die Stadt, in der er fotografieren will, auf sich zukommen, auf sich wirken, sagte der Fotograf zur Eröffnung der Ausstellung im Kulturhaus. Bei der Ankunft hier habe er einen Sonnenuntergang mit minütlich wechselnder Lichtstimmung erlebt, der ihn unheimlich beeindruckte, erzählte Male von seiner ersten fotografischen Begegnung mit Wittenberge.


Verkaufserlös für guten Zweck

Die zwölf großformatigen Wittenberge-Motive, ausgedruckt auf qualitativ hochwertigem Papier und ebenso hochwertig gerahmt, können Interessierte erstehen. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der gemeinsamen Aktion von Stadtwerken und Kommune unter dem Stichwort „Spendenstrom“ zu Gute. Mit dieser Spendenaktion werden ein Projekt an der Jahnschule, eines am Marie-Curie-Gymnasium und eines beim Sportverein Grün/Rot unterstützt. Neu als Spendenempfänger werde jetzt die Jugendfeuerwehr von Wittenberge aufgenommen, kündigten Lars Kretlow und Stadtwerkeprokurist Christian Kantor bei Ausstellungseröffnung an. Für ihn sei es eine besondere Freude, diese Fotoausstellung als Gemeinschaftswerk von Stadtwerken und Fotografen im Kulturhaus zeigen zu können, freut sich der Leiter des Kultur- und Tourismusbetriebes, Uwe Neumann, mit Verweis auf das Engagement des Versorgers für die Stadt und städtische Einrichtungen wie beispielsweise das Kulturhaus. Aber auch besondere Projekte, wie das Dixielandfest oder die Ausstellung von Armin Mueller-Stahl wären ohne das Engagement der Stadtwerke kaum denkbar.

Wer eine der Wittenberge-Fotografien erwerben möchte, muss mindestens 650 Euro ausgeben. Die Stadtwerke versprechen ihrerseits: „Der Erlös der Ausstellung geht zu 100 Prozent an gemeinnützige Vereine und Initiativen in Wittenberge.“ Die Bilder werden auch im Kleinformat als Postkarten angeboten. Das Geld dafür wie auch zusätzliche Spenden werden ebenso für die gemeinnützigen Projekte vergeben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen