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Der Prignitzer

22. September 2017 | 19:13 Uhr

Feuerwehr : Zwei neue Fahrzeuge in diesem Jahr

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Ersatzbeschaffungen sollen Einsatzbereitschaft in Wittenberge und Bentwisch stärken

von
erstellt am 13.Mai.2014 | 22:00 Uhr

Die Feuerwehren der Elbestadt können sich noch in diesem Jahr über zwei neue Fahrzeuge freuen. In Wittenberge wird ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20 stationiert, Bentwisch erhält als Ersatz für den in die Jahre gekommenen W 50 ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF).

„Mit dem neuen HLF sind wir künftig sehr gut aufgestellt, auch im Hinblick auf neue Gefahrenpotenziale, die mit der Autobahn perspektivisch auf uns zukommen werden“, sagt Wittenberges Wehrführer Chris Brandt. 320 000 Euro soll das Fahrzeug kosten, das neben Brandeinsätzen auch für die technische Hilfeleistung bei Unfällen ausgerüstet ist. „Die Beschaffung wird über das Stützpunktfeuerwehrprogramm des Landes Brandenburg mit 50 Prozent bezuschusst“, erklärt Brandt weiter. Ursprünglich habe der Fokus auf einer neuen Drehleiter gelegen, da auch dieses Fahrzeug inzwischen in die Jahre gekommen sei. „Drehleitern waren zum Zeitpunkt der Entscheidung allerdings nicht förderfähig“, so Brandt. Allerdings dürfe auch diese Baustelle nicht aus den Augen verloren werden.

Mit dem Eintreffen des neuen HLF voraussichtlich im November wird ein 25 Jahre altes Löschfahrzeug ausgesondert. Dieses sollte an die Ortswehr Bentwisch abgegeben werden und den dort eingesetzten, noch älteren W 50 ablösen. „Das funktioniert jedoch nicht, da das Gerätehaus in Bentwisch zu kurz ist und ein entsprechender Umbau viel zu teuer geworden wäre“, sagt Ordnungsamtsleiter Gotthard Poorten.

Aufgrund der ebenfalls gestiegenen Kosten für das ursprüngliche Fahrzeugkonzept für die Bentwischer – der bereits angeschaffte Mannschaftstransporter sollte mit einem Tragkraftspritzenanhänger (TSA) kombiniert werden – fiel schließlich die Entscheidung, die Bentwischer mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug auszustatten, wie es beispielsweise in Breese zum Einsatz kommt. „Mit dieser Lösung können auch die Bentwischer sehr gut leben“, so Poorten. Die Kosten für das gebrauchte Fahrzeug belaufen sich auf rund 35 000 Euro. Mit sechs Sitzplätzen, vier Pressluft-Atemgeräten und eine feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe können die Bentwischer künftig auch einen effektiven Erstangriff bei Bränden führen, bis Verstärkung aus Wittenberge eintrifft. Das wäre mit dem ursprünglich geplanten Anhänger nicht möglich gewesen.

„Insgesamt ist das ein guter Kompromiss“, erklärte auch Stadtbrandmeister Jens Bösel. „Auf diese Weise bleiben die Bentwischer gut ausgerüstet, und der dort stationierte Mannschaftstransporter kann flexibler eingesetzt werden.“

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