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Der Prignitzer

11. Dezember 2017 | 18:20 Uhr

Zum Jubiläum mehrfach unter Dampf

vom

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erstellt am 09.Okt.2012 | 10:02 Uhr

Lindenberg | Das Jahr 2012 ist für die Prignitzer Kleinbahn fast zu Ende. Am vergangenen Wochenende fand der letzte reguläre Fahrtag mit dem Pollo in diesem Jahr statt. "Es war ein durchschnittliches Jahr für die Prignitzer Kleinbahn. Wir hatten im Frühjahr die Osterhasenfahrten, die wieder gut besucht waren, wir hatten die Dampffahr tage und den normalen Fahrbetrieb", resümiert Rainer Knurbien vom Kleinbahnverein in Lindenberg.

Ganz eingemottet wird die Bahn aber noch nicht. Als letzte Höhepunkte des Jahres stehen schließlich noch die Nikolausfahrten auf dem Programm. "Am Wochenende nach Nikolaus, also am 8. und 9. Dezember, werden wir wieder mit Sonderzügen und hoffentlich vielen Kindern in den Nikolauswald fahren", sagt Knurbien.

Insgesamt konnten die Lindenberger Kleinbahner in diesem Jahr bisher mehr als 6000 Besucher zählen, die sich auf Fahrt auf den nur 750 Millimeter breiten Gleisen begaben.

Einen schweren Schlag für den Verein nennt Knurbien den Tod des langjährigen Vorsitzenden Stefan Hoeppner. "Das hat uns alle sehr getroffen. Wir müssen nun überlegen, wie wir mit der Situation umgehen, denn Stefan war enorm engagiert und er war es auch, der den Kontakt zu den Freunden der Pressnitztalbahn aufgebaut und gehalten hat. Von dort her kamen die Dampfloks, die wir hier in Lindenberg einsetzen konnten. Wir müssen jetzt die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen und uns sicher auch neu strukturieren. Der Tod von Stefan ist für uns menschlich und für den Verein ein Verlust, mit dem auch wir erst lernen müssen umzugehen", schätzt Knurbien ein. Dennoch blicken die Kleinbahner in Lindenberg in Zukunft. Und da steht für das kommende Jahr das 20-jährige Vereinsjubiläum an. "Wir planen eine große Festwoche und wollen nicht nur eine Dampflok hier auf den Gleisen haben, sondern zwei oder sogar drei, und mit ihnen im Wechselverkehr fahren. Dazu planen wir ein tolles Rahmenprogramm", blickt Knurbien voraus.

Der Pollo ist und bleibt also ein Besuchermagnet in der Region. "Ich denke, wir können stolz darauf sein, was wir mit unseren etwa 80 Vereinsmitgliedern auch in diesem Jahr geleistet haben, und wir werden sehen, wie wir die Herausforderung im kommenden Jahr bewältigen", unterstreicht Knurbien.

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