Wassersportverein in Garsedow : Zum Geburtstag ein neues Kanu

Sie präsentieren das neue Boot: Maximilian und Julius Pleße, Marita Andres, Christiane Kunze, Luisa und Moritz Stoffers.
Sie präsentieren das neue Boot: Maximilian und Julius Pleße, Marita Andres, Christiane Kunze, Luisa und Moritz Stoffers.

Wassersportverein Wittenberge gründete sich vor 25 Jahren. Er ist heute in Garsedow Domizil für 70 Mitglieder

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21. Mai 2017, 21:00 Uhr

Rennkanuten, Tourenpaddler, Angelkahnbesitzer, Motorbootfahrer und Drachenbootfans: Sie alle haben ihre Heimstatt im Wassersportverein Wittenberge. An die 70 Mitglieder zählt dieser Verein, der am Sonnabend in Garsedow offiziell seinen 25. Geburtstag feierte. In Garsedow, einem kleinen Ortsteil von Wittenberge, steht das Bootshaus. Das allerdings wurde bereits 1984 errichtet und ist Zeuge dafür, dass die Wurzeln des Wassersportvereins weiter als ein Vierteljahrhundert in die Vergangenheit reichen.

Vereinschef Lothar Haase erinnert sich: Das Bootshaus wurde vor gut 30 Jahren neu gebaut, weil die Wittenberger Vereine Veritas und Lok durch den Eisenbahnbrückenneubau ihre bisherigen Häuser auf dem Königsdeich verloren.

Nach der Wende entstand aus Veritas und Lok der heutige Wassersportverein. Christiane Kunze ist die Trainerin der Kanurennsportler im Verein. Sie ist nicht nur in Wittenberge, sondern dort unmittelbar am Wasser, nämlich in der Hafenstraße aufgewachsen. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir als noch ziemlich kleine Kinder die Kanuten beim Training im Hafen beobachtet haben. Das hat mich fasziniert. Später war ich selbst dabei, habe bei Kalle Gawehn trainiert“, sagt Christiane Kunze. Seit 41 Jahren ist sie jetzt dem Wassersport treu und sagt: „Ich kann nicht anders.“ Heute trainiert die sympathische Wassersportlerin mit den 15 Kindern und Jugendlichen im Verein. Die Rennkanuten sind zwischen zehn und 15 Jahre alt.

Am Sonnabend freuten sie sich sehr. Die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz machte dem Verein nämlich ein besonderes Geschenk: ein Kanu. „Wir sind überglücklich“, sagt die Trainerin. Denn das neueste Boot für die jungen Kanuten sei mittlerweile auch schon zehn Jahre alt. 1400 Euro hat die Volks- und Raiffeisenbank für die Anschaffung zur Verfügung gestellt. „Wir fördern damit junge Leute und ihren Sport. Genau das entspricht dem Anliegen unserer Bank“, so Kundenberaterin Marita Andres. Und Rennkanutin Luisa Stoffers bekräftigt, dass dieser Sport auf dem Wasser mitten in der Natur trotz mancher Anstrengungen einfach riesigen Spaß macht.

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