Hoppenrade : Zum Feuerlöschen Buche gefällt und aufgesägt

Die Buche war nicht zu retten. Sie wurde gefällt.
Die Buche war nicht zu retten. Sie wurde gefällt.

Traditionsfeuer an der Christopherusschule entzündet einen alten Baum im Innern.

svz.de von
22. November 2018, 11:39 Uhr

Zu einem ungewöhnlichen Brand kam es am Mittwoch im Landschaftspark Hoppenrade. „Baum brennt“, hieß es gegen 10.30 Uhr in der Alarmmeldung der Leitstelle Potsdam.

Die Christopherusschule des CJD Prignitz hatte aus dem Landschaftspark und vom Schulgelände Äste, Zweige und Laub zusammengetragen. „Das machen wir in jedem Jahr. Das Traditionsfeuer, das wir dann entfachten, hatten wir bei der Gemeinde angemeldet“, sagt Schulleiter Ulrich Resch. Durch den Funkenflug und die lange Trockenheit geriet plötzlich eine alte Buche in Brand. „Der Baum war dicht mit Efeu bewachsen. Was man dadurch nicht sehen konnte, war die Höhle im Stamm“, sagt Jörg Stricker vom CJD Berlin-Brandenburg. Genau in dieser Baumhöhle begann die alte Buche zu brennen. Erst habe man versucht, mit Leiter und Wasserschlauch den Brand selbst zu löschen. Als der Versuch scheiterte, ging der Alarm an die Feuerwehr ’raus.

Die Kameraden aus Garz/Hoppenrade, Kletzke und Lindenberg hatten zunächst große Probleme mit der Löschwasserversorgung. Als diese funktionierte, löschten sie das Traditionsfeuer und versuchten dann, das Feuer im Hohlraum in den Griff zu bekommen. Es gelang nicht. Schließlich mussten Kameraden die große Buche fällen. „Der Baum wurde dann aufgesägt und das Feuer in dessen Hohlraum gelöscht“, sagt Detlef Brenning vom Ordnungsamt der Gemeinde Plattenburg.

Die Polizei nahm eine Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung auf. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

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