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Fantasiereise ins Grüne : Zu Besuch im Märchengarten

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Renate und Hans Groenewegen bereiten in ihrem Idyll die Sommer-Veranstaltungssaison vor / Offerten für Kinder und Erwachsene

von
erstellt am 05.Mai.2015 | 12:00 Uhr

Eine noch nicht genau nachgezählte Menge an Märchen versammelt sich im idyllischen Garten von Renate und Hans Groenewegen in Horst. Ein Märchengarten also – in dem Märchenhaftes geschieht. Auch in diesem Sommer wieder. Seit fünf Jahren bietet Renate Groenewegen alias Märchenerzählerin Knubbelkrud in ihrer grünen Oase eine kleine Sommerveranstaltungssaison. Diese Jahr erstreckt sie sich vom 31. Mai bis zum 27. September. Es ist ein kleiner Mosaikstein im großen Bild der Prignitzer Sommerevents, dafür aber ein ganz besonderer.

Anders, als man vielleicht meinen könnte, richten sich die Angebote nicht nur an Kinder – auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten. Zum Beispiel beim Programm „Der Apfelbaum“ am 27. Dezember. Knubbelkrud präsentiert Geschichten und Lieder rund um die schönste Sache der Welt. Auch „Das Wilde Menü“ am 15. und 16. Juli ist eher etwas für Familien mit größeren Kindern. Der Sauriertag und die Figurentheater-Termine hingegen sprechen auch die Jüngsten an.

Generell ist der Märchengarten ab Himmelfahrt mit frisch gebackenem Kuchen und Kaffee jeden Sonnabend und Sonntag ab 12 Uhr (außer am 17. und 23. Mai) geöffnet, das Ganze bis Ende September. „Das handhaben wir seit 2013 so“, berichtet Knubbelkrud. Von der neuen Knotenpunktwegweisung erhoffen sich die Groenewegens künftig noch mehr Radler, die gern bei ihnen Rast machen dürfen, sagen die Wahlprignitzer, die vor gut 20 Jahren aus Berlin nach Horst zogen.

Die Verbindungen in die Hauptstadt sind, speziell für Renate Groenewegen, nach wie vor intensiv. Sie arbeitet in der Zitadelle Spandau und im Gotischen Haus museumspädagogisch, vornehmlich mit Kindern. Hier war sie vor vielen Jahren Mitinitiatorin des Spandauer Kindermuseumsfestes. „Mit einer Handvoll Teilnehmern haben wir damals begonnen – inzwischen ist das eine richtig große, beliebte Veranstaltung“, erzählt die Sozialpädagogin nicht ohne Stolz. Das Kindermuseumsfest findet übrigens am 23. Mai ab 14 Uhr statt, der Eintritt ist frei. Das Pendeln zwischen Prignitz und Berlin, so sagt sie, werde sie auch nach dem August dieses Jahres beibehalten – obwohl sie es eigentlich nicht müsste. Denn dann ist Renate Groenewegen 65 und Rentnerin. „Ich mach’ weiter“, meint sie voller Tatendrang, schränkt zugleich aber ein: „… dann wohl ein wenig entspannter.“ Auch der Prignitz wird sie mit ihren zahlreichen Live-Auftritten bei den verschiedensten Veranstaltungen und natürlich mit dem Märchengarten noch lange erhalten bleiben – hoffentlich.  

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