Zeugnisse und Abschiedstränen

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Schulleiterin Sabine Zander überreicht den Sechstklässlern der Elbtalgrundschule ihre Zeugnisse. Auch ihre eigene Zeit als Schuldirektorin in Bad Wilsnack begann vor sechs Jahren. Birgit Hamann (2)

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20. Juni 2012, 06:42 Uhr

Prignitz/Bad Wilsnack | Rund 270 000 Schüler im Land Brandenburg erhielten gestern ihre Zeugnisse. Für viele, wie zum Beispiel die 31 Sechstklässler der Bad Wilsnacker Elbtalgrundschule, war es ein ganz besonderer Tag. Sie wechseln im Sommer die Bildungseinrichtung. Elf von ihnen besuchen künftig ein Gymnasium, 20 wechseln an Oberschulen, davon allein 16 an die Oberschule Glöwen. "Das hat bei uns Tradition, die Glöwener Schule ist sehr beliebt, zudem die einzige noch verbliebene weiterführende Schule auf dem Lande", sagt Klassenleiterin Ina Pleße. Beide Einrichtungen verbindet eine langjährige Partnerschaft.

Vor sechs Jahren trat auch Schulleiterin Sabine Zander ihren Dienst in Bad Wilsnack an. Zuvor arbeitete sie als Konrektorin an der damaligen Realschule Wittenberge, hatte dort naturgemäß mit älteren Schülern zu tun. "Die große Nähe der Kinder, das direkte Feedback, das man einer Grundschule bekommt, waren für mich zunächst ungewohnt. Inzwischen genieße ich das aber sehr", äußerte Sabine Zander gestern im Gespräch mit dem "Prignitzer". Nun entließ sie den Jahrgang, mit dem sie gemeinsam in der Kurstadt gestartet war. Klar, dass da die eine oder andere Träne verdrückt wurde - auch bei den zahlreich anwesenden Eltern. Videoaufnahmen von der Einschulung, die im Hintergrund eingespielt wurden, verdeutlichten, welche Entwicklung die damals kleinen Jungen und Mädchen nahmen. Drei von ihnen wurden gestern für besondere Leistungen geehrt: David Weber trug sich als Jahrgangsbester (Notendurchschnitt 1,07) in die Chronik der Schule ein. Die Klassensprecherinnen Lena Lippert und Milena Liebe bewiesen eine auszeichnungswerte Sozialkompetenz.

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