Stadtpark : Zetkin-Park mit Chance auf Förderung

Verstreute Frühblüher zwischen Laub und Moos: Der Clara-Zetkin-Park bietet momentan kein wirklich schönes Bild.
Verstreute Frühblüher zwischen Laub und Moos: Der Clara-Zetkin-Park bietet momentan kein wirklich schönes Bild.

Stadt avisiert Neugestaltung als Teil des Stadtumland-Wettbewerbs

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22. März 2015, 10:00 Uhr

Ausgetretene Wege mit hervorstehenden Wurzeln, vereinzelte Frühblüher auf weitgehend vermoosten Grünflächen, Laub und Unrat: Der Clara-Zetkin-Park bietet trotz des aufziehenden Frühlings kein wirklich schönes Bild. Auch Leser unserer Zeitung fragen sich, was aus den Plänen geworden ist, die vor ein paar Jahren für das Areal zwischen Perleberger Straße und Sandfurttrift entstanden sind.

Damals hatte der Landschaftsplaner Hagen Roßmann ein Gestaltungskonzept ausgearbeitet, dass der vielfältigen Nutzung des Parks als Erholungsraum und Kinderspielplatz Rechnung tragen sollte. Ziel war zum einen, mit besserer Wegführung dem Park zu einer neuen Struktur zu verhelfen. Weiterhin sollte eine neue Bepflanzung im Zuge der notwendigen Ergänzung und Verjüngung des Baumbestandes die Räume neu aufteilen. Schließlich galt es, die zentrale Achse des Parks stärker zu betonen, hier eventuell sogar ein Wasserspiel zu installieren. Eine eventuelle Neuplatzierung der Spielgeräte und neue Möblierung mit Sitzgelegenheiten und Abfallbehältern rundeten das Konzept ab.

„Es war seinerzeit angedacht, die Neugestaltung über den Stadtumbau mit zu finanzieren“, sagt Martin Hahn, Leiter des städtischen Bauamtes. Allerdings habe das so nicht geklappt. „Wir haben den Park nun in die Bewerbung für den Stadtumlandwettbewerb mit aufgenommen und versuchen, auf diesem Wege entsprechende Fördermittel einzuwerben.“ Die Unterlagen würden im Juni eingereicht, mit einer Entscheidung sei folglich erst in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen.

Was die Sauberkeit des Parks angeht, will der Stadtbetriebshof bis Ostern erste Arbeiten erledigt haben. „Wir haben bereits mit der beauftragten Firma Kontakt aufgenommen“, sagt Betriebshofchef Andreas Grieswald. Allerdings sei man gezwungen, den Rhythmen der Natur zu folgen. „Manche Bäume werfen jetzt noch Blätter ab, und würden wir die Pflegearbeiten zeitiger durchführen, müsste man einen Teil der Arbeit doppelt machen.“

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