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Prignitzer Lebenshilfeverein : Zehn Kita-Plätze mehr für Knirpse

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Lebenshilfe erweitert ihre Einrichtung in der Kyritzer Straße wegen großer Nachfrage

Zehn zusätzliche Plätze für Mädchen und Jungen bis zu drei Jahren schafft der Prignitzer Lebenshilfeverein in seiner Kindertagesstätte in der Kyritzer Straße. „Wir haben in dieser Kita keine Probleme mit der Auslastung. Das Gegenteil ist der Fall“, sagt der Geschäftsführer der Prignitzer Lebenshilfe, Tom Buchholz. Der Grund für diese Beliebtheit? Buchholz sagt, bestimmt liege es mit daran, dass die Einrichtung nicht so groß, eher familiär ist. Auch das große Außengelände zähle, biete den Kinder viel Platz.

Vor diesem Hintergrund sei der Lebenshilfe auch die Entscheidung nicht schwer gefallen, noch einmal in die Einrichtung zu investieren. Noch einmal bedeutet, bereits 2014 hat die Lebenshilfe unter Einsatz von Fördermitteln die Betreuungsplätze aufgestockt, von 54 auf heute 64.

Buchholz führt in einen geräumigen Gruppenraum. Die muntere Kinderschar sitzt gerade beim Frühstück. Noch ein Blick um die Ecke in den Sanitärbereich mit den kleinen Toiletten und Waschbecken. Es hat etwas von Zwergenland. Buchholz sagt: „Diesen gesamten Bereich haben wir mit der Erweiterung 2014 so geschaffen.“ Dann geht es ans andere Ende des Gebäudes. Dort befinden sich die Räumlichkeiten, deren Um- und Ausbau jetzt begonnen hat. Buchholz erklärt, dass damit auch Funktionsräume verlegt werden, Barrierefreiheit in diesem Bereich geschaffen wird.

Es geht ins Obergeschoss der Kita, die im Innern viel größer ist, als das Gebäude von außen vermuten lässt. Hier sind Veränderungen geplant, die im Zusammenhang mit der räumlichen Neuordnung unten stehen. „Wir nutzen alle Raumreserven“, sagt Buchholz.

Für die Kitaerweiterung kann die Lebenshilfe auf eine 90prozentige Förderung zurückgreifen bei einem Eigenanteil von zehn Prozent.

Aus eigenem Lebenshilfe-Budget kommt noch einiges für ergänzende Arbeiten dazu. Der Umbau erfolgt bei laufendem Betrieb. Die Kinder werden weiterhin betreut.  

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erstellt am 25.Mai.2016 | 04:45 Uhr

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