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Der Prignitzer

19. November 2017 | 06:18 Uhr

WTAZV erneuert Schmutzwasserkanal

vom

svz.de von
erstellt am 17.Jul.2013 | 07:17 Uhr

Perleberg | Am 5. August soll es los gehen in der Hopfenstraße. Im Abschnitt zwischen der Karl-Liebknecht-Straße und der Quitzower wird Universalbau im Auftrag des Westprignitzer Trink- und Abwasserzweckverbandes (WTAZV) den Schmutzwasserkanal samt sechs Hausanschlüssen komplett erneuern. Verbandsvorsteherin Silvia Klann und Harald Blumeier, Mitarbeiter für Investitionen, stellten gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Rauchenberger Dienstagabend den Anwohnern das Projekt im Detail vor.

Insgesamt 320 Meter Schmutzwasserkanal werden damit auf Vordermann gebracht. Und dafür wird es auch Zeit, wie Blumeier unverhohlen einräumt. Die Kamerabefahrung hat untrüglich bescheinigt, der Kanal ist in keinem guten Zustand. In den 1940er Jahren erbaut, hat die Zeit deutliche Spuren hinterlassen. Zudem habe man in jenen Tagen recht wild verlegt, so Blumeier. Es gebe in diesem Bereich Gegengefälle, so dass die Abflussverhältnisse hier alles andere als optimal seien. All das werde nun geheilt, sprich in Ordnung gebracht. Und in diesem Zusammenhang werden auch die sechs Hausanschlüsse, deren Dichte nicht mehr gewährleistet sei, wie der Fachmann sagt, erneuert. Einzig das ist kostenpflichtig, alles andere zahlt der WTAZV bzw. es gibt finanzielle Unterstützung aus dem EU-Fördertopf. Konkret sind das an die 55 Prozent der rund 156 000 Euro, mit denen dieses Projekt zu Buche schlägt, erläutert die Verbandsvorsteherin.

Voraussichtlich bis zum 4. Oktober ist die Hopfenstraße Baustelle, dann soll alles fertig sein. Das heißt aber auch, ohne Verkehrseinschränkungen geht es nicht. Um die Beeinträchtigungen für die Anwohner und den Verkehr so gering wie möglich zu halten, werde es vier Sperrabschnitte geben. Teilweise werde der Verkehr mittels Ampelregelung halbseitig an der Baustelle vorbei geführt, aber auch Vollsperrungen werde es geben, beispielsweise auch, wenn die Kreuzung Hopfenstraße/Dergenthiner Straße an der Reihe ist. Denn ein kurzes Stück müsse man auch in die Dergenthiner, da in diesem Bereich derzeit drei Kanäle zusammenkommen. "Dieser Knoten muss umgestaltet, die Fließverhältnisse verändert werden", erläutert der Mitarbeiter für Investitionen.

Begonnen wird am 5. August auf der Kreuzung Karl-Liebknecht/Hopfenstraße und das einher mit einer Vollsperrung. Allerdings werde die Erreichbarkeit des Industriegebietes Iltisweg zu jeder Zeit gewährleistet, versichert Robert Kazmirczak vom Ordnungsamt der Stadt. Sofern die Kanalarbeiten in einem Bereich beendet sind, werde umgehend gepflastert, damit der Verkehr schnell wieder rollt, die Beeinträchtigungen in Grenzen gehalten werden. Für die Zeit der Bauarbeiten werden die Anwohner ihre Fahrzeuge entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse abstellen können, da sie nicht auf die eigenen Grundstücke kommen.

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