Kurmärker Straße in Perleberg : WTAZV beginnt noch 2014 mit Abwasserkanal

Zwar verspätet,  soll die Bauerei in der Kurmärker Straße dennoch in diesem Jahr losgehen mit Fällung der Bäume und den Regenwasserkanal. Der WTAZV beginnt mit dem Abwasserkanal.
Zwar verspätet, soll die Bauerei in der Kurmärker Straße dennoch in diesem Jahr losgehen mit Fällung der Bäume und den Regenwasserkanal. Der WTAZV beginnt mit dem Abwasserkanal.

Stadt zieht mit / Fällung und neuer Regenwasserkanal in der Kurmärker einzig in diesem Jahr zu schaffen

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26. Juli 2014, 12:00 Uhr

Zeitverzug in der Kurmärker Straße. Der Ausbau von der Hamburger bis zur Breitscheidstraße einschließlich der Erneuerung des Regenwasserkanals bis zur Karl-Liebknecht-Straße ist aber beschlossene Sache. Die Sanierung von Groß Buchholzer und Karl-Achtel-Straße folgt hingegen erst etwas später. Doch in diesem Jahr wird aller Wahrscheinlichkeit lediglich der Regenwasserkanal im Abschnitt von der Karl-Liebknecht bis zur Breitscheid-Straße noch neu verlegt.

„Ursprünglich war die Sanierung 2015 bei uns eingeplant“, so Harald Blumeier, zuständig für Planung und Investitionen beim WTAZV. Die Stadt hatte sie aber bereits für dieses Jahr vorgesehen. „So haben wir unsererseits die Investition vorgezogen. Für uns ist aber nicht allein der Abschnitt von der Hamburger bis zur Breitscheidstraße relevant, wir müssen auch die Karl-Achtel, die Groß Buchholzer und die Schönfelder Straße abwasserseitig gleich mitmachen, ebenso den Bereich zwischen Kurmärker- und Gertrudstraße, einschließlich der Installation neuer Hausanschlüsse. Wir werden noch in diesem Jahr damit beginnen, aber sicher nicht fertig werden“, erläutert Harald Blumeier.

Die Planung für das Projekt dürfte in etwa 14 Tagen vorliegen. 260 000 Euro seien für diese Investition vorgesehen, eine verlässliche Größe habe man aber erst, wenn man die Planung in den Händen halte. Dann könne man auch erst Mittel aus der Landesförderung beantragen und hoffen, dass diese fließen.

Was soll in der Kurmärker überhaupt passieren? Die Fahrbahn soll auf rund 300 Meter Länge in einer Breite von 4,75 Metern plus Gosse mit Betonsteinpflaster ausgebaut werden. Das vorhandene Natursteinpflaster soll in den Parkbereichen wiederverwendet werden. Beidseitiger Gehweg in sandsteinfarbenem Betonsteinpflaster, darüber hinaus gehende Flächen sollen Rasen bzw. eine Bepflanzung mit Sträuchern erhalten. Letzteres ist im Bereich vorgesehen, wo die Straße leicht verschwenkt wird mit dem Ansinnen, die Geschwindigkeit zu drosseln. Dem gleichen Zweck dienen neben der Festschreibung als 30 km/h-Bereich das farbliche Absetzen von Einmündungen und Kreuzungen.

Im Zuge des Straßenbaus werden noch in diesem Jahr die 33 Kopflinden und Birken, die ihr Lebensalter in etwa erreicht haben, gefällt. Sie werden durch neue ersetzt. Als Straßenbeleuchtung ist wechselseitig LED-Technik vorgesehen. Doch wie gesagt, in diesem Jahr wird voraussichtlich lediglich der Regenwasserkanal im Abschnitt Karl-Liebknecht bis zur Kurmärker Straße im Auftrag der Stadt neu verlegt.

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