zur Navigation springen

Wohnhausbrand in Roddan: Toter noch nicht identifiziert

vom

svz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 07:54 Uhr

Roddan | Die Ermittlungen zum Wohnhausbrand in Roddan, bei dem in der Nacht zum vergangenen Freitag ein Mensch ums Leben gekommen ist, dauern an. Die Untersuchung des Unglücksortes konnte noch am Freitag abgeschlossen werden, informierte Toralf Reinhard, Pressesprecher der Polizeidirektion Nord. Demnach wird derzeit von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen. Ein Fremdverschulden kann nach den bisherigen Erkenntnissen ausgeschlossen werden.


Die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche, die in dem Haus gefunden worden war, wurde für eine rechtsmedizinische Untersuchung nach Potsdam gebracht. "Eine zweifelsfreie Identifizierung des Verstorbenen war bisher nicht möglich, weshalb insbesondere die Ermittlungen zur Feststellung von Angehörigen fortgesetzt werden", erklärt Reinhardt. Als Todesursache diagnostizierten die Mediziner eine Rauchgasvergiftung in Verbindung mit bestehenden Vorerkrankungen. Auch hier gab es keine Hinweise auf die Einwirkung Dritter.

Was mit der Brandruine geschieht, ist noch unklar. Ein Gutachter habe die Standfestigkeit des Gebäudes untersucht und festgestellt, dass keine akute Einsturzgefahr bestehe, informierte Peter Rollenhagen vom Bauamt Bad Wilsnack/Weisen. "Wir haben zunächst einen Bauzaun auf der Vorderseite des Gebäudes aufgestellt, damit Unbefugte die Ruine nicht betreten." Schließlich sei es notwendig, die Eigentumsverhältnisse zu klären, um Entscheidungen zur Zukunft der Ruine fällen zu können, hieß es.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen