Nächtlicher Feuerwehreinsatz in Dergenthin : Wohnhaus wird Opfer von Flammen

Das Haus ist weitgehend zerstört.
Das Haus ist weitgehend zerstört.

An die 60 Kameraden bei der Brandbekämpfung Samstagnacht im Einsatz. Bewohner nicht in Gefahr

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09. August 2015, 21:00 Uhr

Keine Nachtruhe für knapp 60 Feuerwehrleute zwischen Freitag und Sonnabend. Um kurz vor 1 Uhr entdeckt in Dergenthin ein Bürger Flammen, die aus einem Wohnhaus schlagen. Der Dachstuhl brennt lichterloh, als die Kameraden eintreffen. Perlebergs Stadtbrandmeister Thomas Gäde spricht von einem Vollbrand. „Bei einem Gebäudebrand muss man immer erst einmal davon ausgehen, dass sich Menschen in dem Haus befinden“, sagt Gäde. Zum Glück steht das Gebäude leer. Die Polizei meldet, dass „die Bewohner sich zum Zeitpunkt des Brandes auf Grund eines vorhergegangenen Wasserschadens nicht in dem Wohnhaus“ aufhielten.

Die Wehren aus Perleberg, Dergenthin, Düpow, Quitzow, Groß Buchholz und Spiegelhagen nehmen den Kampf gegen die Flammen auf. „Unterstützung erhielten wir von den Wehren Weisen und Karstädt“, sagt der Stadtbrandmeister und erklärt dazu: „Da beispielsweise die Löschwasserversorgung am Brandbereich selbst nicht so optimal war, hatten wir eine lange Wegstrecke aufzubauen.“

Nach Abschluss der Löscharbeiten blieb eine Brandsicherheitswache am Wohnhaus. Wegen der Hausbauweise mussten die Kameraden davon ausgehen, dass eventuell nicht alle Glutnester gelöscht wurden, sagt Gäde. Und tatsächlich, Feuer flammt noch einmal auf. Am Sonnabendvormittag müssen Kameraden nachlöschen.

Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 50  000 Euro. Zur Brandursache gibt es noch keine Angaben.  

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