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Bauen in Wittenberge : Wohnen zwischen Wasser und Grün

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Knapp 300 potenzielle Baugrundstücke in Wittenberge – meist in Privathand

von
erstellt am 22.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Die gute Nachricht: In Wittenberge gibt es knapp 300 Grundstücke, auf denen Häuslebauer sich ihr neues Zuhause schaffen können. Es handelt sich um Gebiete, für die schon Baurecht besteht oder im Fall der Ölmühle Ost gerade geschaffen wird bzw. um Baulücken in der Stadt. Die vielleicht nicht ganz so gute Nachricht: Die Grundstücke befinden sich weitgehend in privater Hand. Wer ein solches Gelände erwerben will, muss sich also mit dem Eigentümer zu den Konditionen verständigen.

Die Kommune selbst verfüge über relativ wenig Areal, das sie an Bauwillige veräußern kann, sagt auf „Prignitzer“-Nachfrage die stellvertretende Bauamtsleiterin Petra Lüdtke. Positiv bewertet sie aber auf jeden Fall, „dass wir in der Stadt Baugrundstücke in den verschiedensten Lagen haben“. Wer nahe dem Wasser bauen will, findet ebenso etwas wie jemand, der eine Stadtlage bevorzugt. Auch Mitten im Grünen kann man siedeln. Und Petra Lüdtke betont: „Gern helfen wir Bürgern, wenn sie bei uns anfragen, „so weit uns als Amt das irgendwie möglich ist“. Wobei, auch das muss gesagt werden, die Kommune sich nicht als Makler betätigen darf.


Packhof-Viertel für Häuslebauer


Petra Lüdtke hat den genauen Überblick, wo genau es welches Grundstück gibt, auf dem man bauen könnte. Allein in der Blumensiedlung sind an die 70 Parzellen markiert, auf denen noch Häuser entstehen könnten. Darunter auch Kleingärten von Vereinsanlagen im Hoppenrad- und im Wüstenweg. Abzusehen sei, so sagt Lüdtke, dass die Gärten nach und nach nicht mehr bewirtschaftet werden, „dann könnten dort Häuser entstehen“. Es handelt sich um städtischen Grund und Boden.

An die 20 bebaubare Grundstücke sind derzeit noch im Wohnpark Ölmühle zwischen Tivolistraße und Bad Wilsnacker verfügbar. An die 25 werden es sein, wenn in der kommenden Woche der Bebauungsplan für die Ölmühle Ost beschlossen ist. Wer dort baut, wohnt direkt am Wasser mit Elbblick. Das Gelände befindet sich wie auch das andere Ölmühlareal in Privathand.

Wer es grün und waldreicher mag, kann sich auf die Gartensiedlung fokussieren. In dem zu Bentwisch gehörenden Ortsteil gibt es noch rund 15 unbebaute Grundstücke in Privathand.

Zurück ans andere Ende der Stadt. Petra Lüdtke zählt im Elbviertel die Straße im Hagen, die Wahrenberger und die Quitzowstraße auf, wo sich weitere Baulandreserven befinden.

Interessant für all jene, die innerstädtisch und doch etwas ruhiger wohnen wollen, ist das mit einem B-Plan überzogene Packhof-Viertel mit Bäcker-, Friedrich und Bergstraße.

Die stellvertretende Amtsleiterin erklärt: „Wir sind im Packhofviertel dabei, die Verhältnisse mit der WGW zu ordnen. Das Gelände soll in einem Pool zusammengefasst werden, dieser ist aber noch nicht fertig.“ Je nach Nachfrage werden aus dem Pool Baufelder veräußert. „Wir gehen von rund 20 Grundstücken bei Größen zwischen 500 und 1000 Quadratmetern aus.“ Um die Straßenstrukturen dort beizubehalten, gelten Bebauungsregeln.

 

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