Wohnen in der alten Tuchfabrik

In der ehemaligen Tuchfabrik in Pritzwalk  sollen im zweiten Bauabschnitt Wohnungen entstehen.
In der ehemaligen Tuchfabrik in Pritzwalk sollen im zweiten Bauabschnitt Wohnungen entstehen.

Arbeiten am zweiten Bauabschnitt haben begonnen / Auf fünf Etagen entstehen 30 Wohnungen

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27. Mai 2014, 13:24 Uhr

Wenige Tage nach Eingang der Baugenehmigung konnte ohne Verzug mit den Arbeiten zur Realisierung des zweiten Bauabschnittes an der ehemaligen Tuchfabrik im Meyenburger Tor 1 in Pritzwalk begonnen werden. Ziel ist es, innenstadtnah Wohnraum zu schaffen, sagt Pritzwalks Bauamtsleiter Friedhelm Müller. Geplant seien insgesamt 30 Wohnungen auf fünf Etagen. Im Erdgeschoss werden zwei Wohnungen mit einer Grundfläche von 100 Quadratmetern entstehen. In den vier weiteren Etagen werden jeweils sieben Wohnungen mit Flächen von rund 60 bis maximal 110 Quadratmetern errichtet, schildert Müller.

Außerdem werden im Kopfbau der ehemaligen Tuchfabrik zwei Treppenhäuser, ein Aufzug, ein Heiz- und Hausanschlussraum, Kellerräume für die Wohnungen, Hausflure, Balkone, Abstellräume für die Wohnungen, ein Fahrradabstellraum und ein Müllraum gebaut. Die Projektfinanzierung erfolgt mit rund 3,5 Millionen Euro aus Mitteln der Wohnraumförderung in Verbindung mit der Spitzenfinanzierung aus der Städtebauförderung, so Müller weiter.

Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann lobte die gute Zusammenarbeit der Planer, Baufirmen und der Bauverwaltung bei der Vorbereitung des zweiten Bauabschnittes und bei den bereits erfolgten Arbeiten an der alten Tuchfabrik.

Bis Ende August werden durch die Perleberger Recycling GmbH Plattenburg im Wert von 170 000 Euro Entkernungs- und Abbrucharbeiten durchgeführt. Für die Aufzuganlage läuft das Ausschreibungsverfahren und die Ausschreibungen für die Bauhauptarbeiten seien in Vorbereitung, fasst Friedhelm Müller die nächsten Schritte zusammen.



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