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Neue Hinweise : Wittenberger gibt Tipp zum SVT 137 155

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

svz.de von
erstellt am 30.Jan.2014 | 11:41 Uhr

Existieren in Wittenberge und Umgebung noch Bauteile des legendären Schnelltriebwagens SVT 137 155? Mit dieser Frage wenden sich Mitstreiter des Dresdner Verkehrsmuseums nach Wittenberge. Der „Prignitzer“ berichtete am Dienstag von der Suche und der Geschichte des Schnelltriebwagens. Wolfgang Grimme hat den Artikel mit großem Interesse gelesen. „Schließlich habe ich mal im Raw gearbeitet und bin selbst im Treibwagen gewesen“, erzählt der Wittenberger. Der von dem Ingenieuer Franz Kruckenberg entwicklete SVT 137 155 existierte nur in einem Exemplar. Bei einer Probefahrt 1939 trat ein technischer Defekt auf. Die Bahn stellte das knapp 100 Meter lange Schienenfahrzeug im hiesigen Ausbesserungswerk ab. Dort blieb der Kruckenberg-Triebwagen, der 1969 offiziell verschrottet wurde, dann für Jahrzehnte. Grimme erzählt, „dass mich besonders die Technik interessiert hat“. „Deshalb habe ich mir den Triebbwagen auch angesehen. Damals war er schon ausgeschlachtet. Er hatte wahrscheinlich schon im Krieg gelitten.“ Und der ehemalige Raw-Beschäftigte gibt noch einen wichtigen Tipp. Es könnte sein, dass in der Nähe der Tivolistraße ein umfunktioniertes Wagensegment heute noch als Garage dient. Auch als Teil von Gartenlauben oder Ställen sollen Segmente des SVT 137 155 heute noch in Wittenberge und Umgebung zu finden sein. Für die Eisenbahnenthusiasten aus Dresden bittet der Wittenberger Mario Sembritzki die Besitzer, die Teile für eine Dokumentation über das legendäre Fahrzeug fotografieren zu dürfen. Mario Sembritzki ist unter 03877/66688 oder msembritzki@web.de zu erreichen. Auch der „Prignitzer“ freut sich über Hinweise unter 03877/92908273.

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