Prignitz : Wittenberge soll Studienstandort werden

Junge Leute sollen in Zukunft nicht mehr die Prignitz verlassen um in Berlin, Hamburg oder Magdeburg zu studieren.

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05. Dezember 2018, 10:26 Uhr

Stattdessen könnten sie ab Oktober 2019 auch fünf duale Studiengänge in Wittenberge beginnen. Das Berufsbildungszentrum Prignitz (BBZ) will ab nächstem Wintersemester die Bachelor-Studiengänge „Wirtschaft“, „Wirtschaftsingenieurwesen“, „Wirtschaftsinformatik“, „Elektrotechnik“ und „Maschinenbau“ anbieten. Derzeit befinden sich die Standorte Wittenberge und Stendal in einem Akkreditierungsverfahren. Angeboten werden sollen die Studiengänge in Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen. Ziel des Angebotes soll es sein die Fachkräftesicherung und die Attraktivitätssteigerung der Region für junge Menschen und gleichzeitig die damit einhergehende Stabilisierung des Bildungsniveaus in der Region. Die Studiengänge sollen je nach Bedarf angeboten werden. „Deshalb müssen wir unser Einzugsgebiet beispielsweise erweitern, neben der Prignitz sollen auch Bereiche von Ostprignitz-Ruppin, Salzwedel, Stendal und Lüchow-Dannenberg mit einbezogen werden“, erklärte Sven Küchler, Bereichsleiter für Aus- und Weiterbildung im kaufmännischen Bereich des BBZ.

Die Fachhochschule Südwestfalen (Sitz in Nordrhein-Westfalen) gilt als Experte für duale Studiengänge. Von aktuell rund 13 000 Studierenden würden knapp 40 Prozent dual Studieren. Gleichzeitig also arbeiten oder eine Ausbildung machen und studieren, das erklärten Prof. Dr. Ing. Jürgen Bechthoff und Prof. Dr. Ing. Paul Gronau, die aus NRW nach Wittenberge gekommen waren, um Vertretern aus Wirtschaft und Politik das Angebot und das Modell vorzustellen.

Das BBZ bietet bereits seit Jahren Studienmöglichkeiten an der Wirtschaftsakademie der IHK und der Fachschule für Technik und Wirtschaft an. Bisher gab es rund 260 Absolventen.

Ansprechpartner beim BBZ zu den neuen dualen Studiengängen sind: Sven Küchler (03877/946241)
und Rainer Zimmermann (03877/946212).

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