Wittenberge auf den Beinen : Wir-Gefühl bei Frühlingserwachen

Seit gestern heißt die Skulptur „WiR“ der Stadtwerke Wittenberge Reisende, aber auch die Elbestädter am Bahnhofsvorplatz willkommen.
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Seit gestern heißt die Skulptur „WiR“ der Stadtwerke Wittenberge Reisende, aber auch die Elbestädter am Bahnhofsvorplatz willkommen.

Skulptur der Stadtwerke am Bahnhofsvorplatz eingeweiht und reges Treiben in der Bahnstraße beim verkaufsoffenen Sonntag.

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07. April 2019, 21:00 Uhr

Der Fanfarenzug Putlitz spielt auf, an die 200 Zuschauer stehen auf dem Rasen am Bahnhofsvorplatz: Kurz nach 13 Uhr entfernen Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann und Lutz Kähler, Geschäftsführer der Stadtwerke Wittenberge, die grüne Plane. Zum Vorschein unter Applaus kommt die Skulptur „WiR“, der Schriftzug ist in Rot gehalten, links oben ein gelber Balken, links unten ein blauer Balken – die Farben der Stadtwerke.

„Der Brandenburg-Tag grüßt immer noch aus der Ferne, auch da hatten wir so ein tolles Wetter. Schon damals sollte die Skulptur stehen. Technische Schwierigkeiten, die Beachtung des Denkmalschutzes und viele kleine Dinge verhinderten das“, sagt Wittenberges Stadtoberhaupt und ergänzt, dass der gestrige Sonntag jedoch ein schöner Anlass sei, die Skulptur einzuweihen. Denn in der Elbestadt heißt es „Frühlingserwachen“, die Bahnstraße ist prall mit Leben gefüllt.

Und Oliver Hermann führt aus, die Hauptbotschaft der Skulptur sei für Reisende, aber auch für die Bürger, dass die Wittenberger viel zusammen erreichen können, stark sind. „Das Wir-Gefühl schließt alle ein. Es ist eine Aktion, die schon länger läuft, wie mit dem Banner am Speicher. Der Gedanke soll mit der Skulptur nochmals Ausdruck verleihen“, betont der Geschäftsführer der Stadtwerke und Lutz Kähler führt weiter aus, dass das Unternehmen „eine regionale Verantwortung hat und dieser auch gern nachkommt“. Wie zum Beispiel mit der Aktion „Spendenstrom“, mit der unter anderem die Cheerleader Princess, die gestern ein beeindruckendes Programm aufführen, unterstützt worden sind. Dafür überreicht Abteilungsleiterin Peggy Fölkel als Dank einen Pokal an Kähler.

„Traditionell laden wir im Frühling zum ersten verkaufsoffenen Sonntag im Jahr, wir wollen die Innenstadt beleben, haben auch Attraktionen für Kinder. Ganz toll ist diesmal die Verbindung mit der Einweihung der Skulptur“, wendet sich Kerstin Pelen vom Vorstand des Wittenberger Interessenrings an die Zuschauer am Bahnhofsvorplatz.

Und mit Begeisterung zieht sodann die Menschenschar angeführt tongewaltig vom Fanfarenzug Putlitz zur Bahnstraße. Dort herrscht bereits reges Treiben, die Leute flanieren die Einkaufsmeile rauf und runter, an den draußen aufgebauten Tischen findet man keinen Platz mehr. „Die Sonntage werden gut angenommen, die Leute haben mehr Zeit und nehmen sich Zeit“, weiß Doreen Werner, Mitarbeiterin der Boutique 44plus. „Es verlagert sich auf den heutigen Sonntag. Dafür war in der Woche bei uns nicht viel los“, meint Gudrun Hirsekorn vom Mode-Express. „Viele haben schon in der Woche vorgefühlt und sich für heute angekündigt. Da kommt der Mann mit und er muss sagen, ob es ihm gefällt“, berichtet Heike Bayer von der Boutique Outfit. Bei ihr stöbern gerade Janet Herr mit ihrer Tochter Lisa und ihrer Mutter Karin Unglaube aus Perleberg. „Wir machen uns einen schönen Nachmittag beim Bummeln. Wenn die Geschäftsleute sich schon so viel Mühe machen, dann wollen wir sie auch unterstützen. Heute haben wir ja auch mal die Zeit in Ruhe zu gucken“, meinen die Rolandstädterinnen.

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