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Wittenberger Umzugsgeschichte : „Wir fühlen uns gut aufgehoben“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die Knirpse aus der Awo-Kita im Gehrenweg haben ein Domizil auf Zeit im „Würfel“ gefunden. Das Miteinander klappt

svz.de von
erstellt am 24.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Zwar sitzen die 90 Kinder und ihre Erzieherinnen im „Würfel“ noch nicht auf gepackten Koffern, aber die Gedanken eilen doch schon mal voraus. Für Kindergarten- und Hortkinder, deren Domizil das „Haus der kleinen Strolche“ im Gehrenweg ist, neigt sich die Umzugszeit im „Würfel“ ihrem Ende. Im September ist die Kita, die sich in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt Prignitz befindet, mit Sack und Pack umgezogen in die Bad Wilsnacker Straße.

Der Grund ist höchst erfreulich. Die Kommune, der das 1974 als Kombination von Krippe und Kindergarten errichtete Gebäude gehört, investiert. Nach der energetischen Aufrüstung in den letzten Jahren erhalten jetzt Räume neue Fußböden und Türen. Sanitärbereiche werden erneuert. Es wird gemalert. Im Keller richten Handwerker die Vorzimmer zu den Turnräumen her.

Für die Kindertagesstätte bedeutete das aber den Umzug für rund fünf Monate in den städtischen „Würfel“, den sich die Kita nun mit dem Jugendzentrum teilt. „Es klappt alles hervorragend. Wir fühlen uns hier wirklich gut aufgehoben“, sagt Kita-Chefin Heidemarie Blohm. Sie pendelt zwischen dem Haus im Gehrenweg und dem „Würfel“ hin und her. Denn die 40 Kleinen im Krippenalter werden weiterhin in einem Teil des Hauses im Gehrenweg umsorgt, während in dem anderen Bereich Handwerker im Einsatz sind. „Es ist eine besondere Situation für alle. Wir haben uns darauf eingestellt und meistern die Situation“, sagt die Kita-Leiterin. Aus ihrer wie auch aus Sicht der Mitarbeiterinnen gab es bei den umfangreichen Arbeiten auch keine andere Möglichkeit als den Umzug der meisten Kinder.

Gab es anfangs Sorgen, Eltern würden ihre Kinder wegen der Umstände woanders anmelden, haben sich diese längst erledigt. „Wir haben nicht weniger Kinder, sondern fünf Neuanmeldungen“, sagt Heidemarie Blohm. Dass der Nachwuchs sich im „Würfel“ wohlfühlt, liegt nicht allein an den großzügig geschnittenen Räumlichkeiten und der Ebenerdigkeit. „Unsere Kinder finden das Freigelände toll. Sie vermissen nicht einmal ihre Spielfahrzeuge, die wir nicht mit ’rüber genommen haben.“ Außerdem nutzen Kita und Jugendzentrum die räumliche Nähe für Gemeinsames. „Kinder von uns haben das Programm in den Herbstferien genutzt. Das machen wir auch in den Winterferien“, so die Kita-Leiterin. Weil den Kindern der Billardtisch im „ Würfel“ so gut gefällt, wird auch für die Kita einer angeschafft.


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