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“Chillen beim Grillen“ in Perleberg : Wir erfrischen unsere Leser

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bei Gluthitze waren Getränke besonders gefragt: Perleberger stärkten sich bei unserer Aktion „Chillen beim Grillen“

„Mitten auf dem Großen Markt habe ich auch noch nicht gegessen“, sagt Vera Moritz und muss lachen. „Und dann auch noch Putenoberkeule, wo ich eigentlich kein Putenfan bin. Ehrlich? Das schmeckt ganz hervorragend.“

Gefühlte 55 Grad Celsius waren gestern am Grillstand von Torsten Schwaß. „Da sparen wir uns heute Abend den Saunagang“, ergänzt schmunzelnd Monika Möller. Sie kann gar nicht so schnell die Becher mit sprudelnden alkoholfreien Getränken füllen.

„Eine tolle Aktion und es schmeckt wirklich“, bestätigt auch Familie Ritter. „Endlich komme ich auch mal in den Genuss“, fügt Frank Winterfeld an. 17 Uhr, das sei schon eine freundliche Zeit für Berufstätige. Und wie sich zeigt, in Perleberg trifft sich die Welt, na zumindest waren gestern auch Norbert Baur mit Tochter aus der Schweiz und der Verwandtschaft bei der Grillaktion dabei. Mehr durch Zufall, denn per Rad hatten sie die Prignitz rund 30 Kilometer um Perleberg herum erkundet.

„Wir hatten hier Cousin- und Cousinentreffen und gar nicht gewusst, dass die Prignitz solche tollen Radwege hat.“ „Dazu noch viele nette Leute, eine wunderschöne Landschaft und gutes Bier“, ergänzt Tochter Jasmin ganz begeistert. „Ja wir wollten eigentlich nur einen kurzen Abstecher noch durch die Stadt machen, da stieg uns der Duft von frischer Bratwurst in die Nase. Wenn das nicht passt nach so einem Tag.“, fügt Roswitha Gottschalk an und deutet auf ihren Besuch aus der Schweiz, der nach dieser Erfahrung das nächste Mal mehr Zeit für die Prignitz einplant. Denn warum an die Ostsee fahren, hier gibt es auch tolle Radwege.“

Derweil ist die Tochter von Brigitte Wordelmann mit dem Coupon eingetroffen und hat ihn bereits eingelöst. „Ich habe ihn einfach vergessen.“ Freitags, samstags und montags stecke der „Prignitzer“ im Kasten. „Schwiegersohn arbeitet auswärts, wenn er nach Hause kommt, muss der ,Prignitzer’ da sein. Anschließend studiere ich ihn. Und heute liest ihn sogar meine Tochter in der Schweiz, online. Ich habe Grüße an sie aufgegeben. Dass so was möglich ist, mir sind fast die Tränen gekommen.“

Mit Freundin Stefanie Wilke kam Maximilian Winkel. Er wohnt in Düpow und beide schlenderten so durch die Stadt. Natürlich lese er den „Prignitzer“, vor allem den Sport- und den Lokalteil. „Was hier passiert, steht eben auch nur hier drin.“

„Super Aktion, nur etwas zu heiß heute“, so Familie Lilie. Den „Prignitzer“ hätten sie schon 40 Jahre und länger. An das neue Gesicht müssen sie sich noch gewöhnen. „Ich suche immer wieder die Glückwünsche“, so Edeltraut Lilie. Charlotte Ott (5) hingegen weiß ganz genau, wo sie die Kinderseite findet. „Da sind immer so lustige Geschichten drin.“ Einen eigenen Zeitungsvertrieb im Haus haben Harry und Helga Fuhrmann. „Wir sind alles Rentner und lesen den ,Prignitzer’ zu dritt. Sport, den Lokalteil und Helma – das muss täglich sein.“

Auch wenn gestern der Andrang, geschuldet der Hitze, nicht ganz so groß war, alle die kamen, waren begeistert. Und auch Schankmeister Robert Gramatzki fand trotz tropischer Temperaturen viele Abnehmer vor allem für Lübzer Grapefruit – die jüngste Kreation der Lübzer Brauerei, die wie die Mecklenburger Landpute und Güstrower Schlossquell Partner der Aktion sind.

Heute wird in Hagenow auf dem Lindenplatz gegrillt und serviert.

 

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erstellt am 10.Jun.2014 | 19:31 Uhr

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