Vor der Ortsvorsteherwahl in Bentwisch : Wieder in den Startlöchern

img120

Karin Zeida ist seit zwei Jahrzehnten Ortsvorsteherin von Bentwisch und will weitermachen.

23-11368044_23-66107913_1416392308.JPG von
03. Mai 2019, 05:00 Uhr

Bentwisch | Seit 20 Jahren Ortsvorsteher in Bentwisch und kein bisschen müde ist Karin Zeida. Sie will es wieder wissen, bewirbt sich am 26. Mai für den Ortsbeirat in dem zu Wittenberge gehörenden Dorf. Über Beweggründe, Erledigtes und über noch offene Vorhaben sprach mit Karin Zeida Redakteurin Barbara Haak.

Was treibt Sie an, sich erneut zur Wahl zu stellen?
Karin Zeida: Mir macht es Spaß, die Wünsche der Bürger in die Wege zu leiten und mich für die Umsetzung der Wünsche einzusetzen und zu erleben, wenn die gewünschten Ergebnisse erzielt werden.

Während Sie für das Stadtparlament auf der Liste der CDU antreten, bewerben Sie sich für den Ortsbeirat als parteiloser Kandidat. Warum?

Weil Politik nicht ins Dorfleben gehört.

Was steht auf der Haben-Seite, wenn Sie auf die zwei Jahrzehnte zurückschauen?

In den 20 Jahren habe ich viele Projekte auf den Weg gebracht und auch für ihre Umsetzung mit Erfolg gekämpft. Lassen Sie mich einige Beispiele nennen: Es gibt jetzt einen Radweg zwischen Lindenberg und Bentwisch. Die Straße in Bentwisch-Ausbau ist befestigt. Unsere alte Schule ist umfassen saniert. Wir konnten den Verein „Alte Schule“ gründen. Unsere Feuerwache in Bentwisch ist ausgebaut. Die Kameraden haben ein neues Auto erhalten. Auf dem Friedhof befindet sich eine neue Feierhalle.

Vor der Kirche konnte gepflastert werden. Es hat viel Mühe gekostet, die Müllabfuhr für die Gartensiedlung mit Abfuhr direkt von den Gehöften durchzusetzen, aber es hat geklappt. Und auch Straßenleuchten stehen jetzt dort. Im Erlengrund ist der geplante Spielplatz entstanden. Im gesamten Dorf sind neue Bäume gepflanzt worden.
Was will, was muss der neu zu wählende Ortsbeirat für Bentwisch noch in Angriff nehmen?
Der Beirat wird sich für einen umfassenden Lärmschutz stark machen, wenn die A 14 bei uns am Dorf vorbei führt. Die Geräte auf dem Spielplatz im Erlengrund müssen erneuert werden. Wir müssen die Sanierung des Mäsche-Teiches in Angriff nehmen. Entlang der Dorfstraße sind weitere Bäume zu pflanzen. Und selbstverständlich werde ich, werde ich wieder gewählt, weiter ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme der Dorfbewohner haben.

Auf dem Papier gehören neben Ihnen zwei weitere Bentwischer zum aktuellen Ortsbeirat. Man muss aber das Gefühlt haben, Teamarbeit im Beirat findet kaum oder gar nicht statt. Woran liegt das? Wie soll sich das in der kommenden Legislaturperiode ändern?

Leider stand ich die ganze Zeit ohne Hilfe der beiden gewählten Beiratsmitglieder da. Das eine Mitglied hat sich für ein Studium entschieden und ist deshalb nicht mehr vor Ort. Und der andere gewählte Vertreter nimmt nach meinem Wissen nicht am Dorfleben teil.

Zum Glück stand ich aber nie alleine da. Mich haben vor allem zwei Bentwischer unterstützt, die sich jetzt auch um einen Sitz im Ortsbeirat bewerben. Mit ihnen könnte ich wirklich gut zusammenarbeiten, wenn sie gewählt werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen