Tag des Wassers : Wie das Wasser nach Hause kommt

Klaus-Dieter Becker erklärt den Rolandschülern, wie das Wasserwerk arbeitet.
Klaus-Dieter Becker erklärt den Rolandschülern, wie das Wasserwerk arbeitet.

Die Klasse 4a der Rolandschule zu Besuch bei der PVU. Elternsprecher organisiert Projekt zum Thementag

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23. März 2018, 05:00 Uhr

Am Donnerstag war der Tag des Wassers, die Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Rolandschule behandeln das Thema Wasser und Trinkwasser gerade im Unterricht. Was passt da besser, als einen Blick hinter die Kulissen des regionalen Wasserversorgers PVU - Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH zu werfen?

Klaus-Dieter Becker, Abteilungsleiter Gas-Wasser bei der PVU, begrüßt die Schüler zunächst am Firmensitz in der Feldstraße. Er gibt ihnen einige Informationen zur PVU, die die Perleberger mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme versorgt. Dann endlich steht der Bus vor der Tür und die 4a fährt ins Wasserwerk Wüsten Buchholz. Klaus-Dieter Becker und sein Kollege Jörg Schumpa zeigen ihnen die Pumpstation, die das Wasser in die fünf Kilometer entfernte Stadt Perleberg befördert. „Es braucht bis es dort ankommt viereinhalb Stunden“, so Becker. Die Schüler hatten vorher Zeiten von wenigen Sekunden bis zu 20 Minuten geschätzt.

Das Wasserwerk ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Daher freuten sich die Jungen und Mädchen, dass sie sich alles genau ansehen durften. Neben der Pumpenstation sahen sie die großen Reinwasserbehälter und durften den Filterkies anfassen. In einem Video konnten sie auch einen Blick ins Innere der Förderbrunnen werfen.

Der Ausflug ins Wasserwerk hat allen großen Spaß gemacht. Erstaunt waren die Schüler darüber, dass das Wasserwerk klein und übersichtlich ist. „Ich dachte, es sei viel größer“, so Jessica. Und Maximilian hatte erwartet, dass die Brunnen viel tiefer seien. In Wüsten Buchholz sind die fünf Förderbrunnen 41, 144 (je 2) und 147 Meter tief. Eric haben die Wasserbehälter beeindruckt, „und das wir das Wasser auch kosten durften“. Dafür gab es einen PVU-Becher, den sie ebenso wie ein Schlüsselband als Erinnerung mitnehmen konnten.

Klassenlehrerin Heike Laabs ist dem Elternsprecher Jens Freitag dankbar, dass er diesen Ausflug ins Wasserwerk organisiert hat. In den nächsten Unterrichtsstunden will sie mit den Schülern das Thema Wasser weiter behandeln und die Eindrücke und Erlebnisse dabei einbeziehen.

Und da die Schüler der Klasse 4a der Rolandschule nun wissen, wie das Wasser zu ihnen nach Hause kommt, wollen sie künftig sparsamer damit umgehen, versprechen sie den Wasserwerkern zum Abschied.

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