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Der Prignitzer

25. November 2017 | 12:33 Uhr

WGW kauft 67 Wohnungen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gesellschaft erweitert damit ihren Bestand im Rathausviertel / Geschäftsführer spricht von optimaler Stadtlage

von
erstellt am 29.Dez.2014 | 16:25 Uhr

Die Wohnungsbaugesellschaft hat investiert und damit ihren Bestand um 67 Wohnungen in guter Stadtlage vergrößert. „Wir haben den aus mehreren Häusern bestehenden Gebäudekomplex am Platz der Freiheit erworben“, sagte WGW-Geschäftsführer Torsten Diehn dem „Prignitzer“ auf Nachfrage. Präzisierend fügt er hinzu, dass der Gesellschaft, die eine 100prozentige Tochter der Stadt ist, mit dem Erwerb genau 81,5 Prozent gehören. Die anderen 18,5 Prozent befinden sich im Eigentum der Stadt, die sich davon auch nicht trennen will, wie Bürgermeister Dr. Oliver Hermann sagt. In dem der Kommune gehörenden Gebäudeteil befinden sich keine Wohnungen, sondern Büros bzw. Gewerberäume. Auch die Bibliothek gehört dazu.

Die Wohnungsbaugesellschaft hat ihre Eigentumsanteile von der ISB Universal Bau GmbH erworben. „Die Gebäude mit ihren acht Eingängen – eigentlich handelt es sich um acht Häuser – standen zum Verkauf. Wir als Gesellschaft haben uns beworben, den Zuschlag erhalten und nun per Vertrag den Eigentumswechsel perfekt gemacht“, sagt Diehn kurz und knapp zu dem Vorgang, der insgesamt nur drei Monate in Anspruch nahm, eine kurze Zeit für so einen Eigentumswechsel.

Die Summen, für die die Wohnungen den Besitzer wechselten, nennt Diehn nicht, sagt aber: „Das Objekt ist wirtschaftlich. Das Haus trägt sich selbst.“ Ob es weitere Bewerber außer der WGW gab, könne er nicht sagen.

Die sprichwörtliche Katze im Sack hat die WGW mit der Immobilie nicht erworben. Genau das Gegenteil ist der Fall. „Wir haben den Gebäudekomplex seit seiner Fertigstellung Ende 1997 für den Eigentümer verwaltet“, erklärt Diehn, „wissen sehr genau, wie es um die Substanz bestellt ist.“


Langfristig Gewerberaum vermieten


Gemessen an den 2100 vermieteten Wohnungen, über die die WGW im Stadtgebiet verfügt, fällt der Zuwachs um die 67 Quartiere rein zahlenmäßig nicht bedeutend ins Gewicht. Aber, so der WGW-Geschäftsführer, „wir haben unseren Bestand an einem attraktiven Standort erweitern können“. Das Umfeld sei optimal. Die WGW besitzt in dem Viertel bereits drei Häuser mit komfortablen Wohnungen, darunter der sogenannte Kreml gegenüber dem Rathaus. Mit den jetzt erworbenen Gebäuden könne die WGW ihr Angebot in bestimmten Bereichen erweitern, fügt der WGW-Chef an und verweist auf die zum Gebäudekomplex gehörende Tiefgarage mit ihren zahlreichen Stellplätzen.

Ein Problem seit Fertigstellung der Häuser ist die Vermietung der Gewerberäume in den Untergeschossen. Einige Flächen stehen noch oder immer mal wieder leer. „Wir wollen die Gewerbeflächen entwickeln, daran kann es gar keinen Zweifel geben, haben auch Ideen“, sagt Diehn, dämpft aber zu große Hoffnung. „Es wird nicht einfach und klappt nicht von heute auf morgen.“ Überzeugt sei die WGW aber, dass das Umfeld auch für die Ansiedlung von Gewerbetreibenden optimal sei.  

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