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Wittenberge : WGW ersteigert Markthalle zum Abriss

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Für die Markthalle in der Bahnstraße, die seit Jahren immer mehr zerfällt, hat gestern in Neuruppin wahrscheinlich das letzte Kapitel ihrer Existenz begonnen.

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erstellt am 27.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Für die Markthalle in der Bahnstraße, die seit Jahren immer mehr zerfällt, hat gestern in Neuruppin wahrscheinlich das letzte Kapitel ihrer Existenz begonnen. Die Immobilie mit dem dazugehörigen Grundstück in einer Größe von 1594 Quadratmetern kam unter den Hammer. Die Zwangsversteigerung endete mit einem Zuschlag für die Wohnungsbaugesellschaft Wittenberge. „Wir haben die alte Fruchthalle und das Grundstück Bahnstraße 1 ersteigert“, sagte auf Nachfrage der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, Torten Diehn, gestern Nachmittag.

Das verfallende Gebäude und das damit einher gehende Verdrecken der Umgebung hatten seit Jahren immer wieder Anwohner auf den Plan gerufen, die sich beschwerten, dass sich nichts veränderte.

Die Kommune hatte sich über viele Jahre schwer getan, einen Eigentümer für das immer mehr verwahrlosende Grundstück zu finden. 2013 kam die Stadt dann nach Redaktionsrecherchen der im Grundbuch eingetragenen Eigentümergesellschaft auf die Spur, was eine Zwangsversteigerung möglich machte.

Das Mindestgebot war gestern bei 21 000 Euro festgelegt. „Wir haben mehr als diesen aufgerufenen Wert bezahlt“, sagt der WGW-Geschäftsführer, ohne die genaue Summe zu nennen. Die WGW war nicht der einzige Bieter für das Grundstück, von dem Bürgermeister Dr. Oliver Hermann sagt, es sei wegen seiner innerstädtischen Lage und der Entwicklungen, die sich im Jahnschul-Viertel vollziehen von Wichtigkeit im Stadtumbau.

Die WGW ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt Wittenberge und engagiert sich seit Jahren rund um die Jahnschule. Zeitnah wolle das Unternehmen die Baulichkeiten abreißen, um Ordnung und Sicherheit herzustellen, so Diehn.

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