Havelberg und Umgebung : Wetter setzt Kleintierzüchtern zu

Stolze Züchter: Manfred Protz, Sylvia Piers und Robert Laumer (v.li) mit ihren prämierten Tieren.
Stolze Züchter: Manfred Protz, Sylvia Piers und Robert Laumer (v.li) mit ihren prämierten Tieren.

Viele Gelege erfroren oder Tiere schlüpften später. Mitglieder des Havelberger Vereins präsentieren dennoch ihre Erfolge

von
29. Oktober 2018, 08:59 Uhr

48 Mitglieder zählt der Kleintierzuchtverein Havelberg und Umgebung, sagt der stellvertretende Vorsitzende Marco Piers. Für die Kleintierzüchter war es ein schwieriges Jahr. „Alle sprechen über den langen, heißen und trockenen Sommer. Was viele dabei vergessen ist aber, dass auch der Frühling lange auf sich warten ließ“, sagt Marco Piers.

Das führte dazu, dass manche Gelege bei Tauben, Hühnern und Enten einfach erfroren sind. Der Schlupf aus den weiteren Gelegen erfolgte dann viel später als gewohnt. Aufgrund der hohen Temperaturen im Sommer entwickelten sich die Tiere nicht richtig. „Das bedeutet, viele Tauben und Hühner sind noch in der Mauser und haben ihr Gefieder noch gar nicht richtig ausgebildet. Unter diesen Vorzeichen fand am Sonnabend die Schau der Kleintierzüchter in Glöwen statt. „Es ist schwer für den Züchter und die Zuchtrichter, Entscheidungen zu treffen“, erklärt Wilfried Spingler, Vorsitzender des Vereins. Dennoch sei man zufrieden. 470 Tiere konnten in Glöwen ausgestellt werden. In diesem Jahr überwogen dabei die Hühnerrassen. Zumeist kleine Rassen haben die Liebe der Züchter gewonnen und präsentieren sich stolz in den unterschiedlichsten Farbschlägen. Aber auch Wassergeflügel, Tauben und Kaninchen fanden ihren Platz in die Ausstellung. Neben den älteren und erfahrenen Züchtern gibt es auch zahlreiche jüngere Züchter im Verein. „Wir haben ein Durchschnittsalter von 47 Jahren, was eigentlich wirklich gut ist. Allerdings fehlen uns die wirklichen jugendlichen Züchter unter 18. Da haben wir im Moment nur einen. Da ist noch Luft nach oben“, sagt Marco Piers.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen