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NAch Aus von Schullandheim : Wer verpflegt die Kinder?

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Künftige Essenversorgung für Schulen und Kitas in Lenzen und Lanz ab 1. November noch ungeklärt

So kurz vor den bevorstehenden Sommerferien gibt es noch keine Entscheidung, wer die Schulen und Kindertagesstätten in Lenzen und Lanz nach dem 31. Oktober mit Mittagessen beliefert. Zu diesem Termin hatte der Verein Kinderland Elbtalaue e.V. seine Auflösung und die damit verbundene Einstellung des Geschäftsbetriebes für das Schullandheim in Lenzen angekündigt (wir berichteten).

Die hauseigene Küche der Jugend- und Freizeiteinrichtung ist aber auch für die Essensversorgung der Schulen und Kitas verantwortlich. Für die Betreuungs- und Bildungseinrichtungen bedeutet dies, dass sie ab dem 1. November einen neuen Lieferanten für das tägliche Mittagessen benötigen.

Wie die Leiterinnen der kommunalen Lenzener und Lanzer Einrichtungen erklärt hatten, wird die weitere Essensversorgung über das Amt Lenzen-Elbtalaue geregelt. Dies bestätigt auch Regine Rathke. Die Sachbereichsleiterin für Schulen und Kitas im Amt wollte auf Nachfrage unserer Zeitung aber nur bestätigen, dass die Belieferung nach den Ferien bis zum 31. Oktober weiter durch das Schullandheim erfolgt. Über einen neuen Versorger hüllte sich die Sachbereichsleiterin in Schweigen.

Etwas anders verhält sich die Lage bei der privat geführten Kindertagesstätte „Kleine Zappelzwerge“ in Lenzen. „Wir würden natürlich gern in Lenzen und bei der Küche des Schullandheimes bleiben“, sagt Marita Sachtleben, die die Einrichtung zusammen mit Ines Jäger leitet. „Sollte es dort nicht weitergehen, müssen wir auf einen Essenanbieter aus der Umgebung, eventuell aus Dömitz zurückgreifen.“ Bis spätestens Ende September wollen Marita Sachtleben und ihre Kollegin eine Entscheidung fällen, wie es mit dem Mittagstisch bei den „Zappelzwergen“ weitergeht.

Wie der „Prignitzer“ auf Nachfrage erfuhr, ist die Betriebsgesellschaft der Rinderzucht Lanz-Lenzen AG als Eigentümerin des Schullandheimgeländes derzeit „in Gesprächen“ mit potenziellen Interessenten für die Nachfolge des Geschäftsbetriebes. Nähere Einzelheiten zum Stand der Dinge könne das landwirtschaftliche Unternehmen aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht preisgeben.


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erstellt am 14.Jul.2016 | 04:45 Uhr

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