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Denkmalschutz wird viel Platz eingeräumt : Wellness mit Elbtalblick

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die Genesis GmbH investiert 2,1 Millionen Euro in eine Saunalandschaft und schließt den Umbau des Ölmühlareals vorläufig ab.

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erstellt am 20.Jan.2017 | 11:00 Uhr

Der Tourismus in Wittenberge boomt und die Genesis GmbH will mit ihrer nächsten Investition noch mehr Gäste in die Stadt locken: Auf dem Gelände der Ölmühle entsteht auf 2200 Quadratmeter eine Wellnesslandschaft.

„Wir haben Pläne über den Haufen geworfen, neue Ideen aufgegriffen, aber jetzt sind wir in der Bauphase angelangt. Die Eröffnung ist geplant für den Sommer“, sagt Gesellschafter Lutz Lange. Eine Besonderheit wird mit Sicherheit der Saunagarten auf dem Dach sein. „Von hier gibt es einen Rundumblick in die Elbtalaue und über die Stadt und dieser kann auch aus zwei Whirlpools heraus genossen werden“, so Lange.

Geplant sind acht Saunen inklusive Salzgrotte. Eine Sauna wird ihren Platz in einem der Türme auf dem Dach bekommen. Der Giebel zur Elbe hin wird komplett verglast. Das Mauerwerk weicht einer Glaskonstruktion, die den Blick in die Flusslandschaft frei gibt. Sauna und Ruheraum für je 70 Personen werden dort entstehen.

„Wir planen keinen Massentourismus“, betont Lutz Lange. Der Wellnessgedanke stehe im Vordergrund. „Pro Tag werden wir die Besucherzahl auf 250 Gäste begrenzen, jeder wird seine eigene Liege haben“, kündigt der Investor an.

Ruheräume werde es in verschiedenen Größen geben, darunter ein Multimediaraum. „Nicht jeder Gast möchte die absolute Ruhe. Für manche gehören heute Tablet und Smartphone zum Saunabesuch dazu und diesem Trend wollen wir folgen.“

Die Genesis GmbH investiert 2,1 Millionen Euro, 20 Prozent davon sind Fördermittel. Geplant waren ursprünglich nur 1,5 Millionen Euro. „Die Mehrkosten entstehen unter anderem durch 18 Appartements, je drei auf einer Etage“, erklärt Lange.

Grund für diese Entscheidung sei die hohe Auslastung der zwei Hotels auf dem Gelände. Diese betrage 72 Prozent. „Selbst mit Eröffnung des zweiten Hauses im Juni 2016 und unseren jetzt 61 Zimmern stellen wir fest, dass wir mehr Zimmer brauchen“, sagt Lange.

Bei allen laufenden Bauarbeiten werde dem Denkmalschutz und dem Charakter des Hauses viel Platz eingeräumt. Das habe sich bewährt, denn der Gesamtkomplex wurde bereits mit dem Landesdenkmalpreis ausgezeichnet. Mit Abschluss der laufenden Bauarbeiten hat die Genesis GmbH 13,6 Millionen Euro in den Komplex investiert.

 

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