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Stadtentwicklung Perleberg : Welche alten Häuser sind demnächst wieder schick?

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bauamtsleiter gibt im Stadtentwicklungsausschuss einen Überblick über anstehende Projekte

von
erstellt am 03.Mai.2016 | 04:45 Uhr

Was tut sich bereits oder demnächst in Sachen Sanierung im Bereich der Altstadt? Bauamtsleiter Hagen Boddin informierte jetzt im Stadtentwicklungsausschuss über Vorhaben, die bereits in Arbeit sind oder sich zumindest schon in der Planung befinden.

Bäckerstraße 19: Das Anwesen ist bereits eine Baustelle. Entstehen sollen hier Räume, in denen sich ein Gewerbe ansiedelt, außerdem eine Wohnung. Über die Städtebauförderung fließen Mittel für sogenannte stadtbildprägende Elemente, in diesem Fall gibt es Zuschüsse für die Sanierung der Gebäudehülle.

Kirchplatz 4: Ein Gebäude, an dem der Zahn der Zeit mächtig genagt hat. Zugleich ist es eines der wenigen Häuser in Bereich Kirchplatz und Großer Markt, die noch zu sanieren sind. Nach erfolgter Notsicherung soll das Haus nun umfassend instand gesetzt werden. Derzeit werde die baufachliche Prüfung durchgeführt. Noch in diesem Jahr, voraussichtlich im zweiten oder dritten Quartal, soll Baubeginn sein. Der Eigentümer möchte hier zwei Wohnungen schaffen.

Parchimer Straße 17: Auch hier läuft die Vorbereitung für die Sanierung der Immobilie, die baufachliche Prüfung ist in der Bearbeitung, wie Hagen Boddin ausführte. Hier sollen ebenfalls zwei Wohnungen entstehen. Den Baubeginn terminiert der Eigentümer mit zeitnah.

Mühlenstraße 17: Derzeit läuft die baufachliche Prüfung für das Vorhaben. Einen zeitnahen Baubeginn soll es auch für dieses Projekt geben. Nach umfassender Sanierung ist in dem Objekt eine gewerbliche Nutzung vorgesehen.

Bäckerstraße 22: Das Haus gehört leider auch weiterhin nicht zu jenen Gebäuden, die in absehbarer Zeit saniert werden, „selbst wenn jeder sich das wünscht“, so der Bauamtsleiter. Denn die Immobilie ist nicht nur ein Schandfleck eingangs der Geschäftsstraße – auch die einst sanierten Gebäudeteile sind inzwischen abbruchreif. Der Eigentümer befinde sich in Privatinsolvenz, so dass man hier keinen neuen Sachstand vermelden könne, lautet die Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage von Hans-Peter Freimark im Stadtentwicklungsausschuss.  

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