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Gewerbegebiet : Weiteres Interesse an Ansiedlungen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gewerbegebiete in Perleberg sehr gut ausgelastet

svz.de von
erstellt am 15.Nov.2017 | 05:00 Uhr

Über vier Gewerbegebiete verfügt die Stadt Perleberg. Und die Auslastung kann sich sehen sehen lassen. So erfuhren die Abgeordneten im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss, dass die Gewerbegebiete Schwarzer Weg, Quitzow und Düpow zu 100 Prozent ausgelastet sind, in der Ackerstraße sind es 90 Prozent.

Im Gespräch mit dem „Prignitzer“ bestätigt TGZ-Geschäftsführer Christian Fenske diese sehr gute Situation: „Die Wirtschaft wächst, den Firmen geht es gut. Nun geht es darum, wie wir das Wachstum vor Ort organisieren. Wie realisieren wir mögliche Erweiterungen am Standort.“

Während sich auf dem Gewerbegebiet weitestgehend der Handel – ergänzt vom Handwerk, einigen Baubetrieben und einem kleinen Dienstleistungsbereich – etabliert hat, ist auf den anderen Gebieten eine breite Palette zu finden: Dort gibt es das produzierende Gewerbe ebenso wie Autohäuser, einen Schlachtbetrieb sowie einen Versandhandel. „Die Bedarfe sind dabei recht unterschiedlich“, so Christian Fenske. „Für das eine Unternehmen ist die Straßenanbindung wichtig, für das andere ist es der gute Internetanschluss.“


Planung für letzte Industriefläche

Die letzte Industriefläche wurde inzwischen auf dem Gewerbegebiet Quitzow verkauft. „Hier laufen gerade die Planungen und die behördlichen Absprachen“, mehr will Christian Fenske noch nicht sagen.

Auch wenn dies die letzte Industriefläche war, so blickt Fenske optimistisch in die Zukunft. Es gibt noch einige Interessenten, die sich in der Stadt Perleberg ansiedeln wollen. Allein für den Bereich Quitzow laufen aktuell drei Gespräche. „Das ist unser Tagesgeschäft, das Gespräch mit einem bunten Strauß an Interessenten“, beschreibt er seinen spannenden Arbeitsalltag.

Daher sehen sich Christian Fenske und seine Mitarbeiter einmal mehr in der Stadt Perleberg um. Zu klären sind die Fragen, wo weitere Ansiedlungen in der Rolandstadt möglich wären. Wo passen infrastrukturelle Voraussetzungen, und wo kommt es zu keinen Konflikten? Der TGZ-Geschäftsführer kann sich sehr gut vorstellen, „dass sich dann auch produzierendes Gewerbe ansiedelt, was sich gegenseitig befruchtet“. Wie zum Beispiel in Düpow, wo eine Metallbauunternehmen und eine Betrieb für Metallbeschichtung nebeneinander wirken.

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