Dorfputz : Weisen und Schilde schwingen die Harken

Wieder mit von der Partie: Die Jugendwehr.
Wieder mit von der Partie: Die Jugendwehr.

Zweimal im Jahr ist Dorfputz angesagt, im Herbst werden die Friedhöfe in der Gemeinde vom Laub befreit

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26. November 2018, 09:04 Uhr

„Viele Hände machten der Arbeit schnell ein Ende“, so Gudrun Finck. Sie ist ein „Weisener Mädel“, wie sie sagt und arbeitet bei der Gemeinde. „Der Betriebshof allein würde es nicht schaffen, auch noch das Laub auf den Friedhöfen zu beseitigen.“ Ein Grund mehr, dass seit Jahr und Tag die Einwohner von Weisen und Schilde zu Besen, Harke und Schaufel greifen, um das Dorf zu putzen. Im Spätherbst sind die Friedhöfe dran und in Schilde wird auch noch die Dorfstraße abgeharkt, erfährt man von Bürgermeister David Leu. So an die 100 sind wieder am Sonnabend auf den Beinen, die Jüngsten schickt die Jugendwehr ins Rennen. Pepe (9) und Merlin (8) machen es den Großen gleich, harken und sehen zu, dass die riesigen Laubsäcke schnell prall gefüllt werden. „In diesem Jahr haben wir uns für diese Variante entschieden. Die Säcke lassen sich besser transportieren. Man lernt eben stets dazu“, fügt der Bürgermeister schmunzelnd an. Unterstützung mit Technik gibt es natürlich auch wieder von den Landwirten im Ort. Und mit von der Partie wie jedes Jahr auch Marco Oswald mit privater Technik. „Ich wohne hier, wir haben auf dem Friedhof ein Grab. Und wenn jeder zupackt, dann sieht man am Ende auch was.“

Mit zupackt seit Jahr und Tag Margott Teägel (76) und das nicht nur, wenn zum Dorfputz gerufen wird. „Wenn’s sauber sein soll, dann muss man was dafür tun.“ Zustimmendes Nicken von Doris Skodda (74). „Unser Dorf sieht ordentlich aus, doch das kommt nicht von allein“, fügt sie an. Derweil ist auch der Sportverein tüchtig am Wirken, sorgt dafür , dass in der und rund um die Halle alles winterfein gemacht wird.

„Dieses Mal haben wir eine Stunde später mit dem Reinemachen begonnen“, ergänzt David Leu. Zum einem ist es dann etwas heller und zum anderen war zumeist die Arbeit längst getan, bevor es Mittag gab und so etliche schon zu Hause waren. Denn auch in diesem Jahr hat die Gemeinde für die fleißigen Helfer wieder Sigi’s Gulaschkanone bestellt und es gibt Erbseneintopf für alle.

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