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Gemeindefusion in der Prignitz : Weisen geht auf Brautschau

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Einwohner plädieren in Umfrage für Fusion mit Wittenberge. Ergebnis ist Grundlage für künftige Gespräche.

von
erstellt am 29.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Kommt es zu einer Fusion, würden sich die Weisener am liebsten mit Wittenberge zusammenschließen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Bürgermeister David Leu initiiert hat. Sie ist rechtlich nicht bindend, die Entscheidung darüber obliegt auch nicht der Gemeinde, sondern dem Amtsausschuss, aber es ist ein Signal.

311 Einwohner haben sich an der Umfrage beteiligt, das entspricht 35,87 Prozent, teilt Leu mit. Abgefragt wurden mögliche Fusionspartner. Kaum Interesse gibt es an der Stadt Perleberg: Nur 19 Bürger (6,11 Prozent) stimmten für die Kreisstadt. Für den Zusammenschluss mit Wittenberge gab es 115 Stimmen, das sind 36,98 Prozent.

Alternativ konnten die Weisener über einen Zusammenschluss ihres ganzen Amtes mit der Nachbargemeinde Plattenburg abstimmen. Auch diese Variante stößt auf großem Zuspruch: 97 Bürger (31,19 Prozent) können sich diese Variante vorstellen.

Erstaunlich hoch die Zahl der ungültigen Stimmzettel. Diese gibt Leu mit 80 (25,72 Prozent) an. Der Bürgermeister bedankt sich bei allen Bürgern aus beiden Orten, die teilgenommen haben.

„Das Ergebnis zeigt uns deutlich, eine breite Mehrheit der Bürger von Weisen und Schilde möchte nicht im Amt Bad Wilsnack/ Weisen verbleiben, sondern sich vielmehr einer der beiden nahe gelegenen Städte anschließen“, interpretiert David Leu das Wahlergebnis.

Dies sollte bei den künftigen Diskussionen berücksichtigt werden. „Die Aufgabe der Gemeindevertretung besteht nun darin, mit allen möglichen Partnern Gespräche aufzunehmen und die besten Möglichkeiten für Weisen und Schilde herauszuarbeiten“, sagt David Leu weiter. Ziel müsse sein, auch künftig in beiden Orten eine gute Infrastruktur vorzuhalten.




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