Engagierte Kameraden in Putzlitz : Wehr hofft auf Wärmebildkamera

feuerwehr putlitz

Spezialtechnik soll Brandbekämpfung effektiver machen. Anerkennung für das Engagement der Putlitzer Kameraden

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18. Januar 2016, 08:00 Uhr

2015 hat die Kameraden der Putlitzer Wehr gefordert. Sie mussten zu 45 Einsätzen, und damit zu 14 mehr als im Vorjahr, ausrücken. Besonders hart waren der 9. und der 10. Januar des vergangenen Jahres, blickte Wehrführer Silvio Waehlan auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend zurück. Neun Mal mussten Kameraden an diesen beiden Tagen ’raus, um umgestürzte Bäume von Straßen zu räumen.

Eine besondere Herausforderung für die Wehr war 2015 das Absichern der Vuuv, und das habe „viele Sorgen bereitet“, so Waehlan. Die Absprachen zwischen allen für die Sicherheit zuständigen Partner, die für die Veranstaltung verantwortlich sind, zu der Tausende in die Prignitz kommen, sollten in diesem Jahr optimaler laufen, so der Wehrchef.

Zum Rückblick auf das vergangene Jahr gehört auch, „dass 2015 die Ausstattung mit neuer Schutzbekleidung abgeschlossen werden konnte“. Worte, die sowohl Amtswehrführer Christian Reisinger wie auch die Vertreter des Amtes Putzlitz-Berge, die Gast auf der Jahreshauptversammlung waren, freuten. Sind sie doch Beleg dafür, wie sich die Bemühungen um eine optimale Ausstattung der 17 Wehren im Amtsbereich konkret auszahlen. Ordnungsamtsleiter Peter Jonel untersetzt dieses Bemühen mit Zahlen. 2014 und 2015 seien jeweils 20  000 Euro in die Ausrüstung besonders für Atemschutzgeräteträger geflossen.

In diesem Jahr will das Amt weiteres Geld in Ausrüstung und Einsatztechnik seiner Wehren investieren. Für die Putlitzer als zentrale Stützpunktwehr geht es um die Anschaffung einer Wärmebildkamera, die einsatztechnisch auf jeden Fall ein Gewinn wäre, so charakterisierte es der Amtswehrführer. Bernd Dannemann als Amtsausschussvorsitzender reagierte unverzüglich, bat Amtsdirektor Hergen Reker noch auf der Jahreshauptversammlung nachdrücklich, die rund 7000 Euro für die Kamera in den Haushalt einstellen zu lassen.

Und eine weitere wichtige Entscheidung steht für die Stützpunktwehr Putlitz an. Es geht um die Anschaffung eines Hilfeleistungsfahrzeuges (HLF). Reisinger bezeichnete eine derartige Anschaffung als den ganz großen Wurf innerhalb der Fahrzeugkonzeption im Amtsbereich. Die Zeit dränge aber. Denn nur noch bis 2019 läuft das Stützpunktförderkonzept. Das Amt ist aber für die Anschaffung eines solchen HLF auf einen Zuschuss aus diesem Programm angewiesen.

Sowohl der Amtsausschussvorsitzende wie auch der Amtswehrführer und der -direktor nutzten die Jahreshauptversammlung, um den Kameraden für ihr Engagement im Ehrenamt hohe Anerkennung zu zollen. Diese seien zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit, für die Sicherheit ihrer Mitbürger einzustehen. Hinzu komme das Engagement für die Orte.  

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