Theaterkeller Wittenberge : Weg frei für Neuvergabe

Kultur- und Tourismusbetrieb bereitet Verpachtung vor.

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04. Juli 2018, 05:00 Uhr

Eine wichtige Weiche für das Neuverpachten des Theaterkellers im Kulturhaus ist gestellt. Der Kultur- und Tourismusbetrieb und die Lucullus GmbH haben den für die Gaststätte noch bestehenden Pachtvertrag aufgelöst, der regulär noch bis zum Oktober gelaufen wäre.

Darüber informiert auf Redaktionsnachfrage Uwe Neumann, Leiter des Kultur-, Sport- und Tourismusbetriebes (KSTW), zu dem die Immobilie gehört. „Damit ist der Weg jetzt grundsätzlich frei für die Neuvergabe“, so Neumann. Gespräche mit dem potenziellen neuen Betreiber würden geführt.

Parallel dazu werde der KSTW selbst noch in der Gaststätte tätig werden. „Es stehen einige Arbeiten an, die unbedingt vor der Neuvergabe zu erledigen sind.“ Diese betreffen sowohl den Gastraum, der einen neuen Fußbodenbelag erhalten wird, wie auch die Küche. Ein Großteil ihrer technischen Ausstattung befindet sich im Eigentum des KSTW. Möbel und Tresen müssen angeschafft werden.

Aber unabhängig davon, wie weit die Vereinbarungen über die Neuverpachtungen bis zum Brandenburg-Tag gediehen sein werden, „gehen wir davon aus, dass der neue Pächter sich am 25. und 26. August als regionaler Caterer am Kulturhaus präsentiert.

Der Neue will in der Kulturhausgaststätte auch, aber nicht ausschließlich klassische gutbürgerliche Küche anbieten. Ein besonderes Merkmal soll das freie Zusammenstellen einzelner Komponenten zu einem Gericht sein.

Der Kultur- und Tourismusbetrieb hatte im Frühjahr die seit einem Jahr geschlossene Gaststätte in einem Interessenbekundungsverfahren ausgeschrieben. Es meldeten sich zwei Bewerber. Beide stellten sich auch den Abgeordneten im Werkausschuss für den KSTW mit ihren Konzepten vor.

Bis zum Sommer vergangenen Jahres hatte die Lucullus GmbH den Theaterkeller betrieben. Gründe für die Schließung waren laut deren Geschäftsführer Lars Maiswinkel der Mangel an Fachmitarbeitern und wirtschaftliche Aspekte. Der Pachtvertrag für die Gaststätte lief aber weiter. Die Lucullus GmbH hatte die Versorgung bei Veranstaltungen weiter übernommen.

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