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Investition in wittenberge : Was geschieht am Heine-Platz?

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Der „Prignitzer“ sprach mit Uwe Krollmann, der Millionen in die dortigen Häuser stecken will. Hier soll bezahlbarer Wohnraum entstehen.

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erstellt am 25.Apr.2017 | 12:00 Uhr

Die Planungen laufen, Anträge werden vorbereitet. „Wir wollen noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen“, sagt Uwe Krollmann. Seine Visitenkarte weist ihn als Investor aus. Krollmann, oder genauer eine seiner Gesellschaften hat jetzt sämtliche Gebäude erworben, die den Heinrich-Heine-Platz säumen. Es handelt sich um die großen Wohnhäuser 1 bis 5, um die ehemalige Poliklinik und um die sogenannte Sauersche Klinik. Außerdem kaufte die Gesellschaft das große Eckhaus Rathaussstraße 1 bis 3.

Der „Prignitzer“ traf Uwe Krollmann bei einem seiner Arbeitsbesuche hier in der Stadt, um mit ihm über die Absichten zu sprechen, die die Gesellschaft in diesem städtebaulich wichtigen Innenstadtviertel verfolgt.

Krollmann sagt: „Wir planen in den Häusern Wohnungen verschiedenster Größe sowie altersgerechtes Wohnen in der alten Poliklinik und in der Sauerschen Klinik .“ Und er versichert: „Wir legen Wert auf eine gute Ausstattung in Verbindung mit bezahlbarem Wohnen.“

Ihre künftigen Mieter wollen die Investoren laut Krollmann in Wittenberge, aber auch im Berliner Raum finden. Die sehr gute und kurze Anbindung der Stadt nach Berlin – Stichwort ICE – und nach Hamburg haben nach Krollmanns Worten für ihn mit den Ausschlag gegeben, sich für Wittenberge als Investitionsstandort zu entscheiden. Es begann auf der Exporeal 2015 in München. Auf dieser internationalen Fachmesse für Immobilien habe er, so Krollmann, zu Uwe Büttner als kreislichen Wirtschaftsförderer und dem Wittenberger Wirtschaftsförderer Christian Fenske über einen Neuruppiner Immobilien-Freund Kontakt bekommen. Krollmann interessierte sich für die Wittenberger Offerten, besuchte die Stadt, erkannte das Potenzial des Ensembles am Heinrich-Heine-Platz und ist richtiggehend angetan von dem großen Eckhaus in der Rathausstraße.

Hinzu komme, so sagt Krollmann im Gespräch mit der Redaktion, dass Wittenberge eine saubere Stadt sei, viel Grün habe, das Viertel am Rathaus sich zum Wohnen für junge Leute über Familien bis hin zu Senioren eigne. Auch das habe die Entscheidung beeinflusst, „hier einen beträchtlichen Millionenbetrag zu investieren“. Die Philosophie seines Unternehmens sei es, Immobilien zu sanieren, zu entwickeln, zu verwalten, nachhaltig zu erhalten, und das bundesweit. Unter diesem Gesichtspunkt, so Krollmann, können es sich die Investoren durchaus auch vorstellen, nach dem Heinrich-Heine-Platz als ersten Abschnitt einen zweiten hier in Angriff zu nehmen.

„Wenn das Projekt aufgeht, wie geplant, ist das für das Rathaus-Viertel und die gesamte Stadt ein Gewinn, kommentiert Wittenberges Bauamtsleiter, Martin Hahn, die Investorenabsicht.  

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