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Der Prignitzer

21. September 2017 | 14:24 Uhr

Warnemünder spendiert Ostseeurlaub

vom

svz.de von
erstellt am 19.Jun.2013 | 08:04 Uhr

Wittenberge | "Wenn das Gröbste geräumt ist, vielleicht im September oder Oktober, freut sich ja bestimmt der eine oder andere über einen erholsamen Urlaub an der Ostsee." Zeilen aus einem Brief von Reiner Schöpp. Wie sehr viele Menschen in den letzten Wochen, hat der Warnemünder verfolgt, mit welch zerstörerischer Kraft sich das Hochwasser seinen Weg bahnte. Und er hat ganz sicher mit den Menschen hier mitgelitten. Denn Reiner Schöpp ist gebürtiger Prignitzer, hat in Wittenberge den Beruf eines Elektrikers erlernt, bevor es ihn für zehn Jahre auf See zog. "Seit 1982 ist Warnemünde meine neue Heimat", sagt Schöpp. Aber: "Meine Gedanken sind jetzt immer in der Prignitz, in Wittenberge, Bad Wilsnack, Perleberg." Und Reiner Schöpp möchte Menschen von hier eine Freude machen, die, wie er sagt, vom Hochwasser direkt betroffen sind bzw. Menschen, die sich beim Kampf gegen die Flut nicht schonten.

In super Lage, nämlich direkt an der Promenade am Alten Strom in Warnemünde betreibt Schöpp die Ferienresidenz "Am Strom". Dorthin möchte er zwei Familien einladen. Matthias Treichel von der "Strandoase" will für jede Familie noch einen Strandkorb dazugeben. Über Rayk Schulz, Mitarbeiter der Stadt im "Würfel", hat Reiner Schöpp den Kontakt zur Kommune hergestellt. Freudig und dankbar reagieren die Wittenberger Stadtväter auf derartige Hilfsangebote und Spenden, die dieser Tage die Kommunen erreichen.

Zu den Spendern zählt auch Dietmar Arndt, Geschäftsführer der Wittenberger Prignitz Mi krosystemtechnologie GmbH. Arndt überreichte Bürgermeister Dr. Oliver Hermann einen Scheck über 1000 Euro. "Ich bin gebürtiger Wittenberger, da kann ich in so einer Situation nicht tatenlos zusehen", sagt Arndt. Er lebt in Dresden, wo seine Firma ihren Hauptsitz hat, hat dort auch bereits engagiert.

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