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Der Prignitzer

12. Dezember 2017 | 05:43 Uhr

Ortsvorsteher : Wahlen sind gestartet

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Nach fünf Jahren ist ein neues Votum für die Ortsvorsteher nötig / Einwohner bringen auch Probleme auf den Tisch

von
erstellt am 17.Jul.2015 | 12:00 Uhr

Auch wenn der Weg dahin seinerzeit steinig und lang war: Inzwischen sind die Ortsvorsteher aus den Dörfern rings um die Rolandstadt fast nicht mehr wegzudenken. Und mittlerweile ist es auch schon wieder fünf Jahre, also eine ganze Legislaturperiode, her, dass sie erstmals gewählt worden sind. 2015 finden nun die Neuwahlen statt.

Den Anfang machten Spiegelhagen und Groß Linde/Gramzow. Was die Personalien angeht, gab es keine besondere Überraschungen: Jeweils einstimmig wurden die engagierten Vorsteher Holger Schelle und Malte Hübner-Berger wiedergewählt. Gegenkandidaten gab es nicht. Auch keine Probleme beim eigentlichen Votum – es waren jeweils genügend Wahlberechtigte erschienen, damit eine gültige Abstimmung durchgezogen werden konnte.

An die Ortsvorsteherwahlen sind jeweils auch Einwohnerversammlungen geknüpft, in denen auf aktuelle oder mitunter auch schon länger schwelende Probleme im Beisein der Bürgermeisterin und weiterer Verwaltungsvertreter hingewiesen werden kann. In Groß Linde kam ein „Dauerbrenner“ zur Sprache: das Tempolimit auf der Ortsdurchfahrt. Ab den Ortsschildern ist die Geschwindigkeit per se auf 50 km/h begrenzt. Die Groß Linder möchten jedoch ein Limit auf 30 km/h und lassen sich nicht entmutigen. Auch nicht von einer Begehung durch Vertreter von Landkreis und Stadt vor zirka anderthalb Jahren, in deren Ergebnis es keinerlei Verständnis für den Wunsch der Anwohner gab. Bereits am ersten Haus, aus Richtung Lübzow kommend, drohe Gefahr, weil die dortige Auffahrt schwierig zu sehen sei, man im Falle eines Falles bei 50 km/h definitiv nicht mehr rechtzeitig anhalten könne, so Hübner-Berge. Dort soll nun eine Warnbake aufgestellt werden. Ein erster, ganz kleiner Schritt. Mit einer Unterschriftensammlung will man nun weiter Druck machen. „Wir haben Sorge, das irgend etwas passiert bzw., dass überhaupt erst etwas Schlimmes passieren muss, bevor reagiert wird“, formuliert es der Ortsvorsteher.

Die nächste Ortsvorsteherwahl mit Einwohnerversammlung findet am kommenden Donnerstag, dem 23. Juli, um 18.30 Uhr im Feuerwehrhaus in Dergenthin statt. Bis zum 22. September setzen sich die Wahlen dann fort. Wichtig ist, dass jeweils 15 Prozent der Wahlberechtigten des Ortsteils anwesend sein müssen, damit eine gültige Wahl erfolgen kann. Wahlleiterin Renate Röder kann vorab schriftliche Vorschläge für Ortsvorsteher-Kandidaten entgegennehmen. Formulare dafür gibt es per E-Mail unter r.roeder@stadt-perleberg.de oder man kann sie auch unter Telefon 03876/781123 anfordern.

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