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Neuauflage Goa-Party kam gut an : VuuV plant demnächst für 2015

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Putlitz soll nach dem Wunsch der Veranstalter wieder Gastgeber sein / Mehr als 4000 Besucher allein beim Opening am Freitagabend

von
erstellt am 11.Aug.2014 | 21:00 Uhr

Am Tag eins nach der „VuuV – Rebirth“, der Wiedergeburt einer der ältesten deutschen Goa-Partys in Putlitz, ziehen Veranstalter und das betreuende Amt Putlitz-Berge ein erstes positives Fazit. „Natürlich tun einer solchen Veranstaltung ein paar mehr Besucher immer gut – aber: Wir sind zufrieden“, resümierte gestern Isik Yebiyar von der veranstaltenden VuuV GmbH auf Nachfrage des „Prignitzers“.

Allein zum Opening am Freitagabend, gestaltet von den Phoenix Firedancers aus Wien und dem Psychdelic- Trance-Act „Sun Project“ aus Hamburg, seien gut 4000 Leute auf dem Platz gewesen, so Yebiyar. Ansonsten bewegten sich in Spitzenzeiten um die 2500 Besucher gleichzeitig auf dem Areal. „Das sind Schätzungen, die auf unseren Erfahrungswerten beruhen“, betont Peter Jonel, Ordnungsamtsleiter im Amt Putlitz-Berge. Zur Gesamtgästezahl können die Veranstalter noch nichts sagen. „Wir müssen erst die Bändchen zählen. Das dauert noch ein bisschen“, verdeutlicht Isik Yebiyar

Zunächst einmal wurde gestern die Event-Zone beräumt. Die Ausnahmegenehmigung für die Beschallung endete gestern früh um 8 Uhr. „Es wurde superpünktlich ausgeschaltet“, sagt Jonel, der die Hauptverantwortung für Ordnung und Sicherheit bei dieser Großveranstaltung trug. Er berichtet auch über einen kleinen Wermutstropfen am Sonntag: „Das traditionelle Fußballturnier, VuuV-Team gegen eine Putlitzer Auswahl, konnte am Nachmittag leider nicht angepfiffen werden. Die Techniker, die im VuuV-Team mitgespielt hätten, waren einfach zu kaputt.“ Als Ausgleich und Trost spendierten die VuuV-Veranstalter der Putlitzer Fußballmannschaft Freibier. Bisher hat übrigens fast immer das Fußballteam der Gänsestadt gewonnen.

Die Veranstalter schauen unterdessen bereits nach vorn. Schon in etwa drei Wochen, so Isik Yebiyar, beginnen die Planungen für 2015. „Wir möchten auf jeden Fall wiederkommen und hier weitermachen“, äußerte er gegenüber unserer Redaktion. Ob das auf dem identischen Gelände oder auf einer anderen Wiese sein werde, dazu gebe es noch Gespräche. Die Feedbacks, die von zahlreichen Besuchern gekommen seien, wären ermutigend. „Die Leute fanden die Stimmung bombastisch. Für uns war es eine Investition in die Zukunft“, so der Veranstalter. Es seien auch viele neue, jüngere Gäste dagewesen. Genau dorthin habe man sich auch entwickeln wollen. Zudem habe das momentan deutschlandweit einzigartige Deko- und Lichtkonzept die Partypeople begeistert, sei den Machern von vielen Seiten Respekt gezollt worden. Das zeigen im Übrigen auch die Fotozusendungen, zu denen wir Sie, liebe Leser, am Wochenende aufgerufen hatten.

Mit Blick auf die Polizei-Hundertschaft in zurückliegenden VuuV-Jahren äußerte sich Peter Jonel lobend zum Polizeieinsatz. Er sei angemessen und effektiv gewesen. Die Kooperation mit den Beamten lief gut. Die Führungsstelle wurde während des Events von Bodo Zackert geleitet. Nach der angespannten Arbeit in den vergangenen Tagen und im Vorfeld der VuuV könne nun ein kleiner Gang zurückgeschaltet werden. „Es war Stress – aber positiver Stress“, fasst es Peter Jonel zusammen.


 

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