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Gefahrloses Radeln auf der alten B 5 : Vorschlag: Markierung für Radler auf ehemaliger B 5

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bei der nächsten Signalschau und mit einer Zählung will die Stadt sich auf einen Lösungsweg begeben

von
erstellt am 28.Apr.2014 | 22:00 Uhr

„An der Ampelkreuzung Berliner Straße wollen sie einen Kreisel bauen. Dafür ist Geld da, aber nicht für eine Fahrbahnmarkierung für Radfahrer auf der ehemaligen B 5“, empört sich unser Leser Dankwart Pietsch. Konkret im Blick habe er da den Bereich der einstigen B 5 zwischen Kreisel und Ampelkreuzung Pritzwalker Straße. Besagter Abschnitt wurde vor Jahren herabgestuft, ging in die Baulast der Stadt über, auch wenn diese darüber alles andere als glücklich war.

Dankwart Pietsch fragte bereits im vergangenen Jahr, ob hier nicht die Möglichkeit bestehe, für die Radler einen separaten Weg auszuweisen. Denn die Fahrradfahrer müssen sich hier oftmals mit schwerem Gefährt die Fahrbahn teilen. Alles andere als ungefährlich, betont unser Leser und verweist auf die Radler, die hier ihren Garten haben bzw. zum Einkauf fahren. Dass hier noch nichts Schlimmes passiert sei, das wundere ihn immer wieder.

Keine neue Idee, wie Robert Kazmierczak, zuständig für Verkehrsangelegenheiten bei der Stadt, auf Nachfrage sagte. „Auch wir haben uns gemeinsam mit dem Bauamt bereits mit dieser Thematik beschäftigt. Doch so einfach eine Markierung aufgebracht, damit ist es leider nicht getan.“ Nichtsdestotrotz habe man diese Problematik bereits im Landkreis angesprochen, denn hier werde die Entscheidung getroffen und auch festgelegt unter welchen Voraussetzungen. Bei der nächsten turnusmäßigen Signalschau, an der Polizei und Landkreis teilnehmen, werde man sich die Gegebenheiten an Ort und Stelle noch einmal genau anschauen unter dem Aspekt, mittels Markierung einen Radweg zu separieren.

Bereits in nächster Zeit werde das Ordnungsamt der Stadt das Statistikgerät in diesem Abschnitt für eine gewisse Zeit installieren, um zu erfassen, wie viele Fahrradfahrer diese Strecke nutzen. Denn Fakt sei, auch eine Fahrbahnmarkierung sei nicht aus der Portokasse zu bezahlen. Allein die neue Markierung der ehemaligen Telekom-Kreuzung im vergangenen Jahr kostete die Stadt rund 2000 Euro. In Betracht müsse man auch ziehen, dass der Fahrbahnbelag in besagtem Bereich gelinde gesagt schon arg in Mitleidenschaft gezogen sei, Spurrillen sich in den Asphalt gedrückt haben.

Vom Kreisel bis zur Sophienstraße können Radler bereits den Fußweg nutzen, das gebietet das Schild „Fahrradfahrer frei“. Ab Sophienstraße hieße es dann, einen separaten Radweg auf der Fahrbahn zu markieren, der fast an die Ampelkreuzung heranführt. Die Ampelkreuzung selbst ist in Hoheit des Landesbetriebs für Straßenwesen. Und dann kommt es darauf an, im Haushalt entsprechende finanzielle Mittel locker zu machen.

Kurzum, vieles komme hier zusammen, müsse ins Kalkül gezogen werden – nicht zuletzt auch die Frage von Aufwand und Nutzen.


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