Geld für Rettungshundestaffel : Vorgezogene Weihnachtsgeschenke

Antonina Zado(links) stellt die Hunde vor und gibt Einblicke in die Arbeit der Hundestaffel.
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Antonina Zado(links) stellt die Hunde vor und gibt Einblicke in die Arbeit der Hundestaffel.

Finanzminister Christian Görke überbrachte 7176-Euro-Spendenscheck aus Lottomitteln

svz.de von
01. September 2017, 20:45 Uhr

„Es ist Weihnachten“, riefen die sechs Frauen der Rettungshundestaffel, die bei der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge organisiert ist, aus, als Landesfinanzminister Christian Görke nicht nur einen Scheck über 7176 Euro, sondern auch noch die davon unter anderem angeschafften Jacken persönlich überreichte. „Ich habe wirklich die letzten Groschen aus meinem Haushalt zusammengekratzt, um dieses Projekt zu unterstützen“, so Görke. „Denn es hat mich überzeugt.“

Wie Karl-Heinz Bohm, Vorsitzender des Fördervereins der Wehr, erklärte, wurde dieser Betrag auf 8800 Euro aufgestockt. Neben den Jacken werden noch T-Shirts, Schuhe und Stiefel, Helme sowie Gesichtsschutz für die Hundestaffel angeschafft. Große Freude bei den Frauen und ihrem einzigen männlichen Mitstreiter. Antonia Zado bekam die erste Jacke vom Minister persönlich angezogen. Danach gab sie ihm einen Einblick in die Arbeit der Hundestaffel. Görke erfuhr, dass zweimal die Woche, durchschnittlich zehn Stunden, trainiert wird. Dabei üben die Ehrenamtler nicht nur auf dem Flugplatzgelände in Perleberg, sondern auf verschiedenen Flächen und in Wäldern im gesamten Landkreis. Die Ausbildung eines Hundes dauert zwei Jahre, erst dann kann er in den Einsatz. Am Beispiel von drei Such-Vorführungen machte sich Christian Görke ein Bild über den Ausbildungsstand der Hunde. Am Ende war er sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

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